Katalonien: Ja oder Nein zu Spanien - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Katalonien Die Machtfrage

Seit zehn Jahren fordern Separatisten mehr Unabhängigkeit von Spanien. Nicht alle Katalanen teilen diese Meinung - doch sie wollen wenigstens gehört werden.
1 / 13

Demo in Barcelona am Mittwoch: Die Stimmung auf den Straßen Kataloniens ist angespannt, es kam zu ersten Handgreiflichkeiten bei Protestaktionen.

Foto: Emilio Morenatti/ AP
2 / 13

"Unabhängigkeit, jetzt!" steht auf dem Banner, das Demonstranten am Nationalfeiertag der Katalanen in Barcelona in die Luft halten.

Foto: ROSER VILALLONGA/ AFP
3 / 13

Am 1. Oktober sollen die Katalanen nach Wunsch der Regionalregierung über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Doch die spanische Zentralregierung in Madrid will das mit aller Macht verhindern.

Foto: Sandra Montanez/ Getty Images
4 / 13

Protest in Bilbao: In Umfragen sind die Befürworter und Gegner ungefähr gleichauf. Worin sich die große Mehrheit jedoch einig ist: Die Katalanen wollen wenigstens die rechtliche Möglichkeit haben, über diese Frage abzustimmen. Das sieht die spanische Verfassung nicht vor.

Foto: Alvaro Barrientos/ AP
5 / 13

Jubel im Regionalparlament: Anfang September machte den Weg frei für das geplante Referendum. 72 der 132 Abgeordneten stimmten für das Gesetz, das ein Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien ermöglicht.

Foto: ALBIR/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
6 / 13

Es ist ein Erfolg für Regionalpräsident Carles Puigdemont. Er hatte sich bereits in seiner Antrittsrede für eine Abkoppelung von Spanien ausgesprochen.

Foto: ALBERT GEA/ REUTERS
7 / 13

Das Gesetz war allerdings auch im katalanischen Regionalparlament umstritten: Aus Protest verließen Dutzende Oppositionelle die Abstimmung.

Foto: ALBIR/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
8 / 13

72 Ja-Stimmen, keine Gegenstimme: Das Ergebnis ist wegen der Abwesenheit von 49 Abgeordneten irreführend. Kritiker zweifeln an der Rechtmäßigkeit der Verabschiedung des Gesetzes.

Foto: LLUIS GENE/ AFP
9 / 13

Weg frei für das Referendum: Puigdemont unterschreibt das Gesetz. Dem Plan der Regionalregierung zufolge sollen die Katalanen am 1. Oktober über die Unabhängigkeit vom spanischen Staatenverband entscheiden.

Foto: LLUIS GENE/ AFP
10 / 13

Eine Frau näht an der pro-Unabhängigkeitsflagge Kataloniens: Ob sich überhaupt eine Mehrheit für die Abspaltung aussprechen würde, ist unklar.

Foto: AFP/ Zecarrion
11 / 13

Ungewohntes Bild: Im Gedenken an die Opfer der Terroranschläge von Barcelona marschieren Regionalpräsident Puigdemont und Ministerpräsident Mariano Rajoy neben König Felipe.

Foto: David Ramos/ Getty Images
12 / 13

Verfassungsgericht in Madrid: Rajoy will das Referendum und die Abspaltung der wirtschaftlich starken Region um jeden Preis verhindern. Er sei durch die Verfassung gebunden, die Befragung zu unterbinden, sagt der konservative Politiker. Die Richter haben das Referendum zuvor bereits mehrmals verboten.

Foto: SUSANA VERA/ REUTERS
13 / 13

Demonstranten in Barcelona: Die rechte Partei Vox rief umgehend zum Protest gegen das Referendum. Die Demonstranten fordern auf dem Banner die Anwendung des Paragrafen 155 - der sieht die Aufhebung der Autonomie in einer Region vor, wenn diese verfassungswidrig handelt.

Foto: PAU BARRENA/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?