Katastrophen - DER SPIEGEL
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Katastrophen Die Todesfahrt der "Gustloff"

Es war die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten: Rund 10.000 Menschen starben, als ein sowjetisches U-Boot am 30. Januar 1945 die mit Flüchtlingen überfüllte "Wilhelm Gustloff" torpedierte. Armin Fuhrer zeichnet die Tragödie in der eisigen Ostsee nach.
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Bordmusik: Eine Kapelle spielt für die verwundeten Soldaten auf der als Lazarettschiff eingesetzten "Wilhelm Gustloff" im Osloer Hafen.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 121-0663

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"Wilhelm Gustloff": Der als Lazarettschiff eingesetzte KfF-Dampfer Wilhelm Gustloff im Osloer Hafen, wohl um 1940.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 121-0665

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Gustloff-Modell: Auf der Ausstellung "Gesundes Leben, frohes Schaffen" der "Deutschen Arbeitsfront" wird ein Modell des KdF-Kreuzfahrtschiffs "Wilhelm Gustloff" gezeigt.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 146-1988-107-03

Foto: Das Bundesarchiv/Max Baur
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Verwundeter von der "Gustloff": Die Originalunterschrift zu diesem NS-Propagandabild lautet: "Tausende von Verwundeten haben auf dem schönen Schiff, das in Friedenszeit den deutschen Arbeiter zu den Sehenswürdigkeiten der Welt führte, wohlbehütet durch Ärzte, Schwestern und Pflegern, die Rückfahrt aus Polen bezw. aus dem hohen Norden in die Heimat unternommen. - Behutsam werden hier die Verwundeten nach der Ankunft im deutschen Heimathafen von Bord gebracht."

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-L05763

Foto: Das Bundesarchiv/Augst
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"Gustloff" auf hoher See: Das deutsche KdF-Schiff "Wilhelm Gustloff" auf hoher See. Am 30. Januar 1945 versenkte ein russisches U-Boot den mit Flüchtlingen überladenen Dampfer kurz nach dem Auslaufen aus Gotenhafen (Gdingen), an die 10.000 Menschen kamen ums Leben. Es war die größte Schiffskatastrohe aller Zeiten.

Foto: dpa
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Taufe: Die Taufe des neuen "KdF-Schiffes Wilhelm Gustloff" fand in Anwesenheit Adolf Hitlers 1937 in Hamburg statt. Die Taufe vollzog Hedwig Gustloff - Witwe des 1936 in der Schweiz erschossenen NSDAP-AO-Landesgruppenleiters.

Foto: Ralf Klee
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"Deutscher Gruß" zum Stapellauf: Unter der Baunummer 511 wurde die spätere Wilhelm Gustloff 1936 bei Blohm und Voss auf Kiel gelegt. 1937 erfolgte schließlich der Stapellauf - der von den gleichgeschalteten NS-Medien intensiv begleitet wurde.

Foto: Ralf Klee
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Jungfernfahrt: Die Wilhelm Gustloff vor der Silhouette Hamburgs. Im März 1938 verließ das Schiff Hamburg und ging auf Jungfernfahrt.

Foto: Ralf Klee
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Bitte an Bord gehen: Die Gustloff vor ihrer Jungfernfahrt an einem Hamburger Pier mit heruntergelassener Gangway.

Foto: Ralf Klee
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