Kateri Tekakwitha Eine Indianerin als Heilige
Statue am Straßenrand: Kateri Tekakwitha ist die erste nordamerikanische Indianerin, die heiliggesprochen wird. Sie wurde 1676 getauft.
Ausstellung von Tekakwitha-Bildern in ihrem Geburtsort Auriesville: Nachdem ihre Familie an den Folgen der Pocken gestorben war, wuchs die Tochter einer Katholikin und eines Mohawk-Indianers bei einem Onkel auf.
Kateri Tekakwitha wurde nur 24 Jahre alt, aber in dieser kurzen Zeit soll sie Wunder vollbracht haben.
Statue in New Mexico: "Nicht jeder kennt sie. Aber wenn man sich einmal mit ihr beschäftigt hat, dann geht sie und ihre Geschichte einem sehr nahe."
Schon im 19. Jahrhundert hatten vor allem nordamerikanische Katholiken den Vatikan gebeten, Tekakwitha heiligzusprechen.
Bis heute wird die Katholikin aus dem 17. Jahrhundert vielerorts verehrt.
Die Reaktionen auf die Heiligsprechung sind unter den Nachfahren der Ureinwohner gespalten: Einige sind stolz, weil Kateri eine Mohawk war. Andere bezweifeln, dass die Kirche ihre Geschichte wahrheitsgemäß wiedergibt.