Kateri Tekakwitha - DER SPIEGEL
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Kateri Tekakwitha Eine Indianerin als Heilige

Sie soll Kranke geheilt, Tauben wieder zum Hören verholfen haben: Die Indianerin Kateri Tekakwitha, Spitzname "Lilie der Mohawk", wird in einigen Tagen heiliggesprochen. Diese Ehre wurde noch keinem nordamerikanischen Ureinwohner zuteil - die Reaktionen darauf sind gespalten.
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Statue am Straßenrand: Kateri Tekakwitha ist die erste nordamerikanische Indianerin, die heiliggesprochen wird. Sie wurde 1676 getauft.

Foto: Mike Groll/ AP
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Ausstellung von Tekakwitha-Bildern in ihrem Geburtsort Auriesville: Nachdem ihre Familie an den Folgen der Pocken gestorben war, wuchs die Tochter einer Katholikin und eines Mohawk-Indianers bei einem Onkel auf.

Foto: Mike Groll/ AP
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Kateri Tekakwitha wurde nur 24 Jahre alt, aber in dieser kurzen Zeit soll sie Wunder vollbracht haben.

Foto: STAN HONDA/ dpa
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Statue in New Mexico: "Nicht jeder kennt sie. Aber wenn man sich einmal mit ihr beschäftigt hat, dann geht sie und ihre Geschichte einem sehr nahe."

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Schon im 19. Jahrhundert hatten vor allem nordamerikanische Katholiken den Vatikan gebeten, Tekakwitha heiligzusprechen.

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Bis heute wird die Katholikin aus dem 17. Jahrhundert vielerorts verehrt.

Foto: Mike Groll/ AP
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Die Reaktionen auf die Heiligsprechung sind unter den Nachfahren der Ureinwohner gespalten: Einige sind stolz, weil Kateri eine Mohawk war. Andere bezweifeln, dass die Kirche ihre Geschichte wahrheitsgemäß wiedergibt.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?