Kaufhäuser: Karstadts Pleitetöchter - DER SPIEGEL
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Kaufhäuser Karstadts Pleitetöchter

Eine Traditionsbranche kämpft gegen den Niedergang: Kurz nacheinander meldeten die Ex-Karstadt-Töchter Hertie, SinnLeffers und Wehmeyer Insolvenz an.
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Arcandor-Chef Thomas Middelhoff verkaufte die maroden Karstadt-Töchter Hertie, SinnLeffers und Wehmeyer im Jahr 2005. Eine weise Entscheidung: Nacheinander mussten alle drei Insolvenz .

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Karstadt in Leipzig: Die Kaufhauskette ist ebenfalls ein Sanierungsfall. Nur wenige Luxushäuser wie das KaDeWe in Berlin laufen gut. In kleineren Städten haben Kaufhäuser hingegen massiv zu kämpfen.

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Hertie-Premiere in Berlin. Zuvor firmierten die Häuser als Karstadt Kompakt. Die unrentable Kette hatte Middelhoff 2005 an den britischen Finanzinvestor Dawnay Day verkauft. Jahr für Jahr machte Hertie ein Minus von 30 Millionen Euro. Nun ist das Unternehmen insolvent.

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SinnLeffers musste sich gegen aggressive Ketten wie Esprit und H&M behaupten - und ging unter. Investoren stützten die Modekette zuletzt mit Krediten in Höhe von rund 96 Millionen Euro.

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Die Billigtextilkette Wehmeyer aus Aachen ging 2005 unter anderem an den US-Finanzinvestor Schottenstein. Im Juli 2008 meldete Wehmeyer Insolvenz an. Betroffen von der Pleite sind rund tausend Mitarbeiter in 38 Geschäften.

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