Kavanaugh-Streit: Aktivistinnen kippen Republikaner-Mehrheit - DER SPIEGEL
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Jeff Flake Frauen drängen Senator in die Enge

Ein Schlüsselmoment? Aktivistinnen versperren die Tür des Aufzugs, in dem der republikanische Senator Jeff Flake steht - und stellen ihn zur Rede.
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Um die beiden geht es: US-Präsident Donald Trump will mit Brett Kavanaugh einen konservativen Hardliner in den Obersten Gerichtshof entsenden.

Foto: Evan Vucci / AP
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Kavanaughs Nominierung durch Trump hat zum Teil heftige Proteste liberaler Bürgerrechtsbewegungen und von Anhängern der demokratischen Partei ausgelöst. Sie fürchten, dass mit Kavanaugh auf Jahrzehnte eine republikanische Mehrheit im Supreme Court zementiert werden könnte. Das könnte beispielsweise Folgen für Regelungen zur Abtreibung haben. Der scheidende Richter Anthony Kennedy war zwar selbst vom Republikaner Ronald Reagan vorgeschlagen worden. Kennedy schlug sich aber oft auf die Seite liberalerer Kräfte.

Foto: Mark Ralston / AFP
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Ein Schlüsselmoment? Die Aktivistin Ana Maria Archila (rechts im Bild) versperrt die Tür des Aufzugs, in dem der republikanische Senator Jeff Flake steht - und stellt ihn zur Rede.

Foto: JIM LO SCALZO/EPA-EFE/REX/Shutterstock
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Flake kandidiert nicht mehr für den Senat - und galt als Wackelkandidat bei der Bestätigung von Kavanaugh. Vor dem Treffen im Aufzug gab er an, Trumps umstrittenen Kandidaten durchwinken zu wollen. Danach sprach er sich aber für eine Untersuchung der Vorwürfe durch das FBI aus.

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Kavanaugh bei seiner Anhörung durch den Justizausschuss des Senats. Die Befragung wurde landesweit von allen großen TV-Sendern live übertragen.

Foto: Jim Bourg / REUTERS
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Das große Interesse hatte auch mit ihr zu tun. Die Psychologieprofessorin Christine Blasey Ford wurde ebenfalls vom Ausschuss angehört - und beschrieb detailliert ihre Erinnerungen, wie Kavanaugh zu Highschool-Zeiten versucht habe, sie zu vergewaltigen. Ford war damals 15.

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Kavanaugh reagierte während der Anhörung dünnhäutig. Auf die Frage, ob er eine Untersuchung der Vorwürfe durch das FBI befürworte, wich er aus. Donald Trump hat sie nach Flakes Sinneswandel nun aber dennoch angeordnet.

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