Kayapó Leben im Urwald
Frauen aus Kendjam treideln Aluminiumboote die Stromschnellen des Flusses Iriri hoch. Sie sind unterwegs, um Açaí-Beeren und Tonkabohnen zu sammeln. Einige Männer begleiten sie, um zu jagen und sie vor Jaguaren und anderen wilden Tieren zu schützen.
Kayapó-Ureinwohner: Sie haben Farmer und Goldschürfer vertrieben und den Bau eines Staudamms verhindert. So haben sie den Regenwald geschützt.
Nicht alle Kayapó leben fern der Zivilisation: Wer in der Nähe von Städten zu Hause ist, kauft auch mal im Supermarkt wie hier in Tucumã ein.
Regenwald in Brasilien: Der Urwald hat in den vergangenen Jahrzehnten gewaltige Flächen verloren. Ein Grund...
...ist die massive Abholzung: Mal wird das Holz verkauft, mal wird es - wie hier - zu Holzkohle verarbeitet.
Ureinwohner protestieren gegen den Bau des Belo-Monte-Wasserkraftwerks im Amazonasgebiet: Eigentlich glaubten die Kayapó, das Projekt vor zwei Jahrzehnten gestoppt zu haben, doch nun ist es unter einem neuen Namen auferstanden.