Keine Entwarnung vor Tuberkulose - DER SPIEGEL
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Tuberkulose Die Seuche ist immernoch unter uns

Die Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen geht weltweit zurück. Dennoch gibt es keine Entwarnung, wie ein neuer Bericht der WHO zeigt. Das Problem: Globalisierung, Resistenzen gegen Antibiotika und unzureichender Impfschutz. Auch Deutschland ist betroffen.
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Tuberkulose-Erreger (Illustration): Die Seuche ist eine weltweit verbreitete bakterielle Infektionskrankheit, die durch verschiedene Arten von Mykobakterien verursacht wird.

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Röntgenaufnahme: In 80 Prozent der Fälle sind bei den Erkrankten die Lungen befallen.

Foto: Lefteris Pitarakis/ AP/dpa
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Südafrikanisches Mädchen: Die meisten Menschen, die an den Folgen der Tuberkulose sterben, leben in Afrika.

Foto: ALEXANDER JOE/ AFP
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Medikamente gegen Tuberkulose: "Vor allem die Verbreitung der medikamentenresistenten Tuberkulose (MDR-TB) macht uns große Sorgen", sagt Philipp Frisch von Ärzte ohne Grenzen. "In vielen Ländern, in denen wir arbeiten, gibt es immer mehr Fälle von MDR-TB, die ungleich schwieriger zu behandeln ist."

Foto: Kevin Frayer/ AP
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Indische Patienten: Fast immer werden Tuberkelbakterien von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion, also über die Luft, übertragen. Das geschieht durch erregerhaltige Tröpfchen.

Foto: Kevin Frayer/ AP
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Krankenstation in Srinagar, Indien: Tuberkulose führt die weltweite Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an. 2012 erkrankten weltweit 8,6 Millionen Menschen daran, 1,3 Millionen starben.

Foto: Dar Yasin/ AP
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