Keira Knightley über Geburt - DER SPIEGEL
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Keira Knightley "Ihr Gesicht ist geschminkt und sie trägt High Heels"

Keira Knightley hat sich in einem Essay zum Thema Geburt auch über Herzogin Kate geäußert. Das will die Schauspielerin aber nicht als Angriff verstanden wissen.
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Schauspielerin Keira Knightley weist den Vorwurf zurück, mit ihrem neuen Essay habe sie Herzogin Kate angegriffen. "Ich habe niemanden in irgendeiner Weise beschämt, ganz im Gegenteil", sagte sie bei der Premiere ihres neuen Films "Colette" am Donnerstagabend in London.

Foto: SIMON DAWSON/ REUTERS
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Die Anmerkungen, die sie gemacht habe, "beziehen sich ganz auf unsere Kultur, die die Wahrheiten der Frauen zum Schweigen bringt und uns alle zwingt, uns zu verstecken", so die 33-Jährige. "Ich denke, es ist sehr interessant, dass bestimmte Teile der Medien - ich will nicht sagen absichtlich - falsch dargestellt haben, was ich gesagt habe."

Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Die Schauspielerin hat sich bereits zu frauenrechtlichen Themen geäußert: Nach ihrer Ansicht gibt es bei Drehbüchern für Filme, die in der Gegenwart spielen, zu viel sexuelle Gewalt gegen Frauen - insbesondere Vergewaltigungen seien in Drehbüchern häufig.

Foto: Pascal Le Segretain/ Getty Images
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In dem Essay beschreibt Knightley, was sie empfunden habe, als Kate das Krankenhaus verließ, nur Stunden, nachdem sie Prinzessin Charlotte auf die Welt gebracht hatte: "Ihr Gesicht ist geschminkt und sie trägt High Heels. Das Gesicht, das die Welt sehen will."

Foto: SUZANNE PLUNKETT/ REUTERS
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Knightley selbst schildert in dem Essay ungeschönt die Geburt ihrer Tochter Edie, die nur einen Tag vor Prinzessin Charlotte auf die Welt kam: "Ich erinnere mich an die Scheiße, das Erbrochene, das Blut, die Stiche. Ich erinnere mich an mein Schlachtfeld." Und dann fragt sie: "Und ich bin das schwächere Geschlecht?"

Foto: ALESSANDRO GAROFALO/ REUTERS
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Knightley hat in einer Vielzahl großer Hollywood-Produktionen mitgespielt - etwa in den "Fluch der Karibik"-Filmen, "Stolz und Vorurteil" und "Tatsächlich Liebe".

Foto: Matt Sayles / Invision / AP
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Die Schauspielerin äußerte sich auch zur #MeToo-Debatte: Bei Dreharbeiten sei sie noch nie belästigt worden, sagte sie - privat aber schon.

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Mit Harvey Weinstein hat Knightley auch schon zusammengearbeitet - der Produzent habe sich ihr gegenüber aber professionell verhalten.

Foto: Jordan Strauss / AP / dpa
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Knightley und Kollege Benedict Cumberbatch bei der Premiere von "Das Imitationsspiel" in London 2014: Auch dieser Film spielte in der Vergangenheit - wie es Knightley nach eigener Aussage bevorzugt.

Foto: Joel Ryan/ Joel Ryan/Invision/AP
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