Kenia: Biogas aus Fäkalien - DER SPIEGEL
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Kenia Biogas aus Fäkalien

Weltweit leben mehr als eine Milliarden Menschen in Slums - oft ohne Zugang zu Strom und Toiletten. Ein Projekt in Kenia zeigt, wie sich beide Probleme auf einmal lösen lassen.
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Slum in Kibera: In dem Stadtteil von Nairobi leben rund 200.000 Menschen. Viele kochen mit Holzkohle und haben keine Toilette.

Foto: Katja Scherer
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Frau vor dem Biocenter: In dem Gebäude gibt es eine Anlage, die aus Fäkalien Biogas produziert.

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Typische Gasse im Slum: "Hier in Kibera landet alles im Straßengraben, auch Fäkalien", sagt Fredrick Amouk.

Foto: Katja Scherer
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Im Biocenter gibt es eine Bibliothek...

Foto: Philipp Sandner
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... und eine Kochstelle, die mit dem aus Fäkalien hergestellten Biogas betrieben wird.

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Für fünf Kenia-Schilling können die Menschen im Biocenter die Toilette benutzen. Bezahlt wird per Handy.

Foto: Philipp Sandner
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Die Massai sind eine der ärmsten Bevölkerungsgruppen Kenias.

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Sie leben in einfachen Hütten ohne Strom und Wasser.

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Der Slum von Kibera: Wellblechdächer, so weit das Auge reicht. Bisher funktioniert das Biocenter gut.

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Umande Trust Zentrale in Nairobi: "In der Regel ist es sehr schwierig, die Menschen vom Nutzen solcher Technologien zu überzeugen", sagt Bauingenieur Knoche. "Das gilt insbesondere bei Toiletten."

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Muthoni Schneidewind kocht ebenfalls mit Biogas. Manche Kenianer produzieren das Gas selbst aus Tierdung.

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Straße am Rand von Nairobi: "Wir können hier etwas verändern", sagt Fredrick Amouk. "Vielleicht setzt sich unser Ansatz ja sogar auch in anderen afrikanischen Ländern durch."

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?