Kent-State-Massaker - DER SPIEGEL
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Kent-State-Massaker Schüsse auf Studenten

Am 4. Mai 1970 erschossen Nationalgardisten im US-Bundesstaat Ohio ohne ersichtlichen Grund vier Studenten, die gegen den Einmarsch von US-Truppen in Kambodscha protestierten. Das Kent-State-Massaker schockierte Amerika - und war der Anfang vom Ende des Präsidenten Richard Nixon.
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Schrei der Verzweiflung: Am 4. Mai 1970 schossen Nationalgardisten auf Studenten der Kent-State-University, die gegen den Einmarsch von US-Truppen in Kambodscha protestierten. Das Foto zeigt eine junge Frau, die vor einem der vier getöteten Opfer zusammenbricht.

Foto: John Filo / AP
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Tod auf dem Campus: Nationalgardisten bewachen die Leiche eines Studenten. Vier der angeschossenen Studenten erliegen auf dem Campus ihren Verletzungen.

Foto: AP
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Nationalgarde gegen Demonstranten: Sicherheitskräfte versuchten, die Studenten zu zerstreuen, die trotz eines Demonstrationsverbots auf dem Unigelände gegen Nixons Kambodscha-Strategie protestierten.

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Tränengaseinsatz: Die Nationalgardisten feuerten zunächst Tränengasbomben auf die Demonstranten ab.

Foto: AP
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In Deckung: Nachdem die Nationalgardisten völlig überraschend mit ihrem Gewehrfeuer begonnen hatten, suchten die Studenten Deckung hinter geparkten Autos.

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Blutiges Massaker: Eine junge Frau kniet vor der Leiche von William Knox Schroeder. Schroeder war einer von vier Studenten, die beim Massaker am 4. Mai 1970 auf dem Campus der Kent State University erschossen wurden.

Foto: AP
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In Stellung: Nationalgardisten haben sich auf einem Hügel umgedreht und sind in Stellung gegangen. Plötzlich begannen sie, mit Gewehren auf die Studenten zu schießen.

Foto: AP
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Schützen im Hintergrund: Studenten kümmern sich um einen verwundeten Kommilitonen, der von den Nationalgardisten (im Hintergrund) angeschossen wurde. Insgesamt wurden 13 Demonstranten bei dem Kent-State-Massaker verletzt.

Foto: AP
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Erste Hilfe: Studenten versuchen, die Blutungen eines angeschossenen Kommilitonen zu stoppen.

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Versorgung der Verletzten: Ein angeschossener Student wird ins Krankenhaus gebracht. 13 Verletzte und vier Tote lautete die schreckliche Bilanz des 4. Mai 1970.

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Patrouille: Nationalgardisten in Jeeps patrouillieren am 5. Mai 1970, einen Tag nach dem Massaker, am verlassenen Gelände der Kent State University in Ohio.

Foto: AP
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"Four dead in Ohio": Nach dem Kent-State-Massaker schrieb Neil Young den Song "Ohio", den er mit seinen Partnern David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash aufnahm. "Tin soldiers and Nixon coming, we are finally on our own. This summer I hear the drumming, four dead in Ohio", so begann das Lied. Viele Radiosender weigerten sich allerdings, den Titel zu spielen.

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Nixons Fernsehansprache: Am Abend des 30. April 1970 hatte sich US-Präsident Richard Nixon in einer im Fernsehen live übertragenen Sendung an "my fellow Americans" gewandt. Mit Hilfe einer Landkarte versuchte er zu demonstrieren, dass die Invasion in Kambodscha nötig sei, "um unsere Männer in Vietnam zu schützen". Die Rede rief zahlreiche Kriegsgegner auf den Plan - auch auf dem Campus der Kent State University.

Foto: AP
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Kissinger und Nixon: Der Berater von Richard Nixon (vorne rechts), Henry Kissinger, bespricht sich mit dem US-Präsidenten während einer Gouverneurskonferenz am 11. Mai 1970 im Weißen Haus. Bob Haldemann, Nixons wichtigster Berater, ist der Meinung, dass mit dem Kent-State-Massaker der Niedergang des umstrittenen Präsidenten begann.

Foto: Anonymous / AP
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Gedenken: Überlebende des Kent-State-Massakers nehmen am 4. Mai 2000, dem 30. Jahrestag der Tragödie, an einer Pressekonferenz auf dem Universitätsgelände teil. Auf dem Foto sind Russ Miller (von links), Bruder des getöteten Jeffrey Miller, sowie Alan Canfora, John Cleary, Thomas Grace, James Russell, Robby Stamps, Joe Lewis und Dean Kahler zu sehen.

Foto: AP
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Für den Frieden: Barry Levine aus Los Angeles liest am 4. Mai 2000 anlässlich der Gedenkfeier für das Kent-State-Massaker ein Gedicht für die getötete Studentin Alison Krause.

Foto: AP
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Tiefe Trauer: Eine Studentin trauert am 4. Mai 1999 am Gedenkstein von Alison Krause auf dem Uni-Campus der Kent State University um die getötete Kommilitonin.

Foto: AP
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Lichter für die Opfer: Auf dem Campusgelände der Kent State University stehen Kerzen in Gedenken an die vier Opfer Jeffrey Miller, Alison Krause, Sandra Scheuer und William Knox Schroeder. Foto vom 4. Mai 2005.

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