KGB-Gefängnis Potsdam - DER SPIEGEL
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KGB-Gefängnis Potsdam Ein Ort der Verzweiflung

Nach Kriegsende 1945 errichtete der sowjetische Geheimdienst zahlreiche Gefängnisse in der russischen Besatzungszone - eines davon in Potsdam. Heute ist das Haus eine Gedenkstätte, immer mehr ehemalige Häftlinge kommen in das frühere Durchgangslager und suchen nach Spuren ihres Wegs in Stalins Gulag.
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Ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam: Das ehemaliges KGB-Gefängnis in Potsdam, Ecke Leistikowstraße/Große Weinmeisterstraße. Hier setzte der sowjetische Geheimdienst nach 1945 Verdächtige und politisch unliebsame Personen fest, etwa wegen "antisowjetischer Agitation". Auch nach Gründung der DDR 1949 blieb das Gefängnis unter russischer Kontrolle. Erst 1994 erhielt die evangelische Kirche das Gebäude zurück, inzwischen dient es als Gedenkstätte und soll in seinem jetzigen Zustand als Erinnerungsort an totalitäre Herrschaftsmethoden erhalten bleiben.

Foto: Memorial Deutschland e. V.
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Diktator Stalin: Der sowjetische Dikator Josef Stalin (Aufnahme von 1932). Mit dem Kriegsende 1945 zog der stalinistische Terror auch in den Ostteil Deutschlands ein. Im KGB-Gefängnis in der Potsdamer Leistikowstraße wurden deutsche wie auch russische Stalin-Gegner, "Abweichler" und anderweitig Verdächtige inhaftiert und gequält. Viele landeten im sibirischen GuLAG.

Foto:

JAMES ABBE/ AP

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