Kia Optima Neustart mit Rückenwind
Kia Optima: Der Kühlergrill fällt zuerst auf an der neuen Limousine, die das bisherige Modell Magentis ablöst. In Korea und in den USA wird der Wagen schon verkauft, hierzulande wird das Auto erst im kommenden Sommer starten.
Flotte Form: Das Design des neuen Kia-Flaggschiffs überrascht positiv. Der ehemalige Audi- und VW-Designer Peter Schreyer, der seit einigen Jahren die kreative Verantwortung bei Kia trägt, hat eine wohlproportionierte Limousine geschaffen.
Alles passt: Die Bedienelemente und die Verarbeitung des Interieurs haben sich Lob verdient. Weniger gut sind die eher knapp bemessenen Sitze und das Fehlen einiger moderner Assistenzsysteme.
Statussymbol Kia: Die Marke hat hierzulande noch längst nicht den Klang wie Mercedes oder VW, doch optisch muss sich der neue Optima auf keinen Fall hinter etablierten europäischen Modellen verstecken.
US-Motor: In den USA, wo SPIEGEL ONLINE den Kia Optima jetzt fuhr, wird das Auto mit einem 2,4-Liter-Benzin-Direkteinspritzer angeboten. Hierzulande wird der Wagen voraussichtlich mit einem 136 PS starken Diesel, einem 170-PS-Benziner und möglicherweise noch einem 260 PS starken Turbo-Benziner verkauft.
Schmuckloser Schacht: Das Gepäckabteil des Kia Optima ist mit 505 Litern Fassungsvermögen durchaus beachtlich, aber leider auch eine düstere Höhle.
Feiner Abgang: Der Kia Optima sieht aus allen Perspektiven richtig gut aus - beispielsweise auch von schräg hinten. Die koreanische Marke hat eine eigene Designsprache gefunden, ohne auf Mätzchen oder grobe Auffälligkeiten zu setzen.