Kia Picanto Jetzt sogar billiger
Kia Picanto: Tigernase nennt Kia die Frontpartie der aktuellen Modelle, die nun auch die zweite Generation des Kleinwagens Picanto prägt. Das 3,60 Meter lange Auto wirkt aus dieser Perspektive ebenso kompakt wie optisch ausgereift.
Start im Mai: Bereits in wenigen Wochen wird der Kia Picanto bei den Händlern stehen. Ungewöhnlich für ein neues Modell ist, dass das Auto etwas billiger wird. Der Einstiegspreis des Kleinwagens liegt künftig bei 8990 Euro, das ist 200 Euro billiger als bisher. Allerdings hat der Basismotor auch nur noch drei statt vier Zylinder.
Trio kompakt: Kia bietet den Picanto als Drei- und Fünftürer an sowie in einer Sparversion, die bereits ab Werk auf den Betrieb mit Flüssiggas umgerüstet ist.
Wohnlicher Innenraum: Der Picanto überrascht nicht mit Besonderheiten, doch die Gestaltung ist hübsch und die Verarbeitung ordentlich. Darüber hinaus scheint der vorhandene Raum optimal ausgenutzt.
Mäßige Fahrleistungen: Dies ist ein Kleinwagen, und deshalb geht es in Ordnung, dass der neue Kia Picanto seine Vorteile vor allem in der Stadt ausspielt. Bei Landstraßenfahrten mit flotterem Tempo zeigt das Auto eine gewissen Nervosität, der Geradeauslauf ist nicht optimal.
LPG im Tank: Eine Variante mit Dieselmotor gibt es nicht mehr, stattdessen bietet Kia den Picanto mit Flüssiggasantrieb an. Dann steigt der Verbrauch an, der CO2-Ausstoß jedoch sinkt auf durchschnittlich 90 Gramm je Kilometer. Und für alle Fälle gibt es auch noch eine zehn Liter fassenden Benzintank an Bord.
Downsizing mit LPG: Die Flüssiggas-Umrüstung wurde für den neuen Basis-Benziner vorgenommen, als die Maschine mit drei Zylindern. Die Leistung im LPG-Betrieb liegt bei 82 PS, wird mit Benzin gefahren, sinkt sie auf 69 PS.
Ungewöhnliche Kehrseite: Eigenwillig wirkt das Picanto-Design von hinten. Die hoch angesetzten, schmalen Rückleuchten Rahmen das Auto optisch ein, das schnörkellose Blech strahlt Robustheit und Stämmigkeit aus.