Kia ProCeed Der Dritte im Bunde
Kia ProCeed: Nach Fünftürer und Kombi bringen die Koreaner jetzt die Coupé-Variante des Ceed auf den Markt. Es soll die möglichen Käufer ansprechen, die ein Auto mit einer flotteren Optik wünschen.
Tiefer gelegt: Im Vergleich zum Fünftürer ist der ProCeed vier Zentimeter flacher. Das trägt zum schnittigen Erscheinungsbild bei, hat aber einen Nachteil. Besonders für größere Passagiere ist die Kopffreiheit im Fond stark eingeschränkt.
Knackig: Insgesamt sieht der Kia ProCeed schnittig aus. Vor allem das Heck mit den wulstigen Leuchten ist ein Hingucker.
Kein schöner Ausblick: Coupés haben oft ein großes Problem - die kleine Heckscheibe. Das ist auch beim ProCeed so. Das schränkt den Blick nach hinten stark ein und erschwert das Rückwärtsfahren und Einparken.
Überraschung: Der Innenraum des Wagens überzeugt durch saubere Verarbeitung und reichlich Luxus. So ist zum Beispiel der digitale Tacho hübsch animiert und der Monitor in der Mittelkonsole zeigt ein brillantes Bild.
Eine kleine Enttäuschung: Der ProCeed sieht sportlich aus, doch diesen Anspruch kann zumindest der 1,6-Liter-Diesel nicht ganz erfüllen - jedenfalls im Vergleich zu vergleichbaren Modellen der Konkurrenz. Erst im Sommer soll das anders werden. Dann bringen die Koreaner den ProCeed GT mit 1,6-Liter-Turbo und 204 PS.
Identisch: Das Kofferraumvolumen des Coupés entspricht dem der herkömmlichen Karosserievariante. Bei voller Bestuhlung hat das Gepäckabteil ein Fassungsvermögen von 380 Litern, bei umgeklappter Rückbank gehen 1225 Liter hinein.
Flotte Optik gegen Aufpreis: Die schnittige Silhouette lässt sich Kia gut bezahlen. Im Vergleich zum Fünftürer ist für den ProCeed ein Aufpreis von 300 Euro fällig. Die Preisliste beginnt bei 18.490 Euro.