Kim Dotcom - sein Leben in Bildern - DER SPIEGEL
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Geschichte einer Karriere Aufstieg und Fall des Kim Dotcom

Nach einer schillernden und schrägen Karriere droht dem Internetunternehmer Kim Dotcom die Auslieferung an die USA. Dort könnte ihn eine lange Haftstrafe erwarten. Ein Rückblick.
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Der Feind Hollywoods im Kino: Im Sommer 2017 lief "Kim Dotcom - Caught in the Web" an, hier eine Filmszene.

Foto: Mathias Ortmann
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Weitere Filmszene aus "Kim Dotcom - Caught in the Web": Dotcom hat sich schon lange von einem Profi-Filmteam begleitet lassen, der Streifen zeigte einige bislang unveröffentlichte Szenen.

Foto: Mathias Ortmann
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Plakat zum Kinofilm: "Kim Dotcom - Caught in the Web".

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Kim Dotcom vor Gericht: Richter in Auckland hatten entschieden, dass der umstrittene Internetunternehmer in die USA ausgeliefert werden darf. Dort droht ihm womöglich eine lange Haftstrafe.

Foto: MICHAEL BRADLEY/ AFP
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Dotcom war 2012 auf US-Antrag vorläufig festgenommen worden. Die Amerikaner werfen dem Gründer der Tauschplattform Megaupload Urheberrechtsverletzungen im großen Stil vor.

Foto: Fiona Goodall/ Getty Images
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Kim Dotcom in Neuseeland: Seine Karriere wurde unter anderem begleitet von vielen ungewöhnlichen Bildern.

Foto: kim dotcom
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Der Fall in Deutschland 2002: Damals hieß er noch Kim Schmitz und war unter anderem bekannt unter dem Spitznamen Dr. Kimble. Wegen Insider-Handels in elf Fällen wurde er zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Der illegale Kursgewinn der Transaktionen soll 1,2 Millionen Euro betragen haben, Schmitz musste 100.000 Euro Strafe zahlen.

Foto: Peter_Kneffel/ picture-alliance / dpa/dpaweb
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Ausweg Ausland: Er sei fertig mit Deutschland, sagte Schmitz schließlich und verlegte seinen Wohnsitz nach Neuseeland.

Foto: NIGEL MARPLE/ Reuters
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Dort richtete er sich damals die Dotcom-Mansion ein: ein riesiges Anwesen in Coastville.

Foto: MICHAEL BRADLEY/ AFP
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Und so sieht der Luxuskomplex von oben aus: Dotcom zeigte immer wieder, wie schön er es zu Hause hatte. Mittlerweile lebt er nicht mehr in der Villa.

Foto: AP/ NZ Herald
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Eingang: Hierhin hat Dotcom zu rauschenden Festen geladen, etwa zum Launch der Plattform Mega oder zum Start seiner Internet-Partei. Die geplante Riesenparty zu seinem 40. Geburtstag mit Zehntausenden angekündigten Gästen hingegen musste er aus rechtlichen Gründen absagen.

Foto: MICHAEL BRADLEY/ AFP
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Besuch von der Polizei: Im Jahr 2012 gab es eine spektakuläre Razzia der US-Behörden auf dem Anwesen in Coastville.

Foto: Elliot Kember/ dpa
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Fuhrpark: Bei der Durchsuchung waren die vielen Autos des Hausherrn zusammen mit Bargeld, Schmuck und Kunstwerken beschlagnahmt worden. Im April 2012 bekam er Geld und Autos teilweise zurück.

Foto: REUTERS/ New Zealand Police
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Auffällige Nummernschilder: Beim Abtransport der Autos zeigten sich die personalisierten Nummernschilder, zum Beispiel CEO, also Chef. Dotcom besaß auch Schilder mit den Schriftzügen "Mafia" oder "God".

Foto: DPA/ Elliot Kember
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Razzia mit vielen Bildern: Die Durchsuchung erregte großes Aufsehen und war in den Medien weltweit ein großes Thema - nicht zuletzt, weil Kim Dotcom es selbst zu einem gemacht hat.

Foto: AP/ NZ Herald
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Kim Dotcom und seine damalige Frau Mona Schmitz 2012 auf dem Weg zum Gericht: Der neuseeländische Richter entschied damals zunächst, dass die Polizeidurchsuchung auf dem Dotcom-Anwesen nicht legal war. In der nächstens Instanz wurde dieses Urteil aufgehoben: Die Razzia sei rechtens gewesen, hieß es im Berufungsurteil.

Foto: STRINGER/ REUTERS
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Mega-Inszenierung: Der Unternehmer warb immer wieder mit dem eigenen Gesicht und dem eigenen Namen für sein neues Projekt.

Foto: Phil Walter/ Getty Images
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Launch von Mega im Januar 2013: Exakt ein Jahr nach der Hausdurchsuchung startete Dotcom seinen neuen Cloud-Speicherdienst Mega. Am Jahrestag der Razzia lud er zu einer großen PR-Show.

Foto: Fiona Goodall/ Getty Images
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Dotcom machte auch Politik: Hier mit seiner damaligen Frau Mona und Sohn Kimmo im April 2014 beim Picknick mit Parteigenossen auf seinem Anwesen in Neuseeland. Die Internet-Partei hatte der Unternehmer zwar gegründet - wählbar war er aber nicht, weil er kein neuseeländischer Staatsbürger ist. Das Ehepaar ist mittlerweile getrennt, Kim Dotcom neu verheiratet.

Foto: NIGEL MARPLE/ Reuters
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Autogrammstunde im Pool: Im April 2014 feierte Dotcom ein Parteitreffen seiner Internet-Partei mit einer rauschenden Pool-Party.

Foto: NIGEL MARPLE/ Reuters
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Überraschende Hilfe: Auf einer Veranstaltung des Megaupload-Gründers machten Julian Assange, Edward Snowden und Glenn Greenwald Wahlkampf für die Internet-Partei. Gebracht hat es nichts, die Partei scheiterte krachend.

Foto: Hannah Peters/ Getty Images
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Wieder einmal ein Gerichtstermin: Im Mai 2014 haben unzulässige Wahlkampfspenden Dotcoms die Karriere eines neuseeländischen Politikers beendet. John Banks hatte Geld von Dotcom angenommen, aber nicht ordnungsgemäß angemeldet. Banks wurde wegen Wahlbetrugs verurteilt und trat daraufhin zurück.

Foto: Jason Oxenham/ Getty Images
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Am 23. Dezember 2015 war Dotcom wieder vor Gericht. Es handle sich um eine erdrückende Beweislast, sagte Richter Nevin Dawson damals.

Foto: STRINGER/ REUTERS
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Kim Dotcom wehrte sich gegen die Auslieferung - hier ist er nach einem Gerichtstermin Im August 2016 zu sehen. Im Februar 2017 hat ein Gericht die Auslieferung genehmigt. Nach mehreren juristischen Rückschlägen darf er nun in Berufung gehen.

Foto: AFP
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