Volkstracht Japanisches Allerlei
Traditionskleidung: Der Kimono hat alle Modetrends überdauert.
Ausgehend von der T-Form hat sich der Kimono über Jahrhunderte weiterentwickelt.
In dem Bildband "Kimono: The Art and Evolution of Japanese Fashion" sind die Modelle der Privatsammlung des Kunstsammlers Nasser David Khalili zu sehen. Auf diesem Exemplar sind Kieferbäume, Bambus und Kraniche zu sehen, es stammt aus der Meiji-Periode zwischen 1880 und 1900.
Dieser Kimono ist zwischen 1850 und 1880 für eine Frau hergestellt worden.
Dieser Kimono stammt aus der Edo-Epoche (1800 bis 1840). Der Zeitabschnitt gilt in der japanischen Geschichte als Periode langen Friedens.
Kimonos verschafften den Menschen Aufmerksamkeit, wie dieses Modell mit Blumen und Schmetterlingen darauf.
Abstrakte Ovale auf rotem Grund: Im frühen 20. Jahrhundert entwarfen die Künstler zunehmend abstrakte und geometrische Muster. Diese Kimono-Jacke ist für Mädchen bestimmt und stammt aus den Dreißigerjahren.
Die Kunst liegt im Detail: Dieses Modell wurde zwischen 1740 und 1760 hergestellt.
Generell gilt, je älter die Trägerin, desto schlichter der Kimono.
Auch heute tragen noch viele Menschen Kimonos: junge Brautpaare, Sumoringer...
...und natürlich Geishas.
Flugzeuge und Kampfschiffe: Dieses Modell für Jungen entstand zwischen 1930 und 1945. Die Kriegssymbolik spricht für sich.
Dieser Männerkimono ist zwischen 1930 und 1940 entstanden. Unter Japans Eliten verlor der Kimono allerdings mehr und mehr an Bedeutung. Kaiser Meiji wollte Japan im 19. Jahrhundert in die Moderne führen und nahm sich den Westen zum Vorbild.