Kinder psychisch kranker Eltern "Sie ist unberechenbar"
Frederike ist 14 Jahre alt: Neben der Schule muss sie den Haushalt erledigen. Ihre Mutter ist schwer depressiv. Zwischen drei und vier Millionen Kinder in Deutschland haben psychisch erkrankte Eltern. In der TV-Dokumentation "Mein verrücktes Leben - Von starken Kindern und kranken Müttern", die das ZDF im Rahmen seiner "37 Grad"-Reihe ausstrahlt, redet Frederike über ihr Leben an der Seite einer psychisch kranken Mutter.
Frederike mit ihren Brüdern Niklas, 12, und Moritz, 10. Die drei Geschwister haben Angst um ihre Mutter - und gleichzeitig sind sie oft genervt, dass sie Aufgaben übernehmen müssen, für die sie eigentlich noch zu jung sind.
Familienausflug mit Mama: Ungewohnt für Frederike und ihre Geschwister - und für den Vater ebenfalls. Depressive und schizophrene Eltern sind für ihre Kinder emotional oft nicht erreichbar, sie reagieren nur verzögert auf kindliche Signale. Urlaub und Ausflüge bleiben oft auf der Strecke.
Lara in der Maltherapie: Hier lernt die 13-Jährige, über ihre Gefühle zu sprechen. Auch ihre Mutter leidet an Depressionen, zieht sich manchmal tagelang zurück. Auch Lara ist Teil der ZDF-Dokumentation.
Mit ihrem Vater: Lara musste viele Jahre zurückstecken, immer drehte sich alles nur um die Erkrankung ihrer Mutter. In der ZDF-Dokumentation spricht die Jugendliche offen über ihre Probleme.
Laras Mutter leidet seit vielen Jahren an Depressionen, das Mädchen war daher meist auf sich allein gestellt.
Seltene Unternehmung: Für den ZDF-Film "Mein verrücktes Leben" begleitet Laras Mutter ihre Tochter trotz ihrer Erkrankung zum ersten Mal zum Karaokesingen.