Kinder tauschen fair - DER SPIEGEL
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Psychologie Fair gehandelt

Sammelkarte gegen Spielzeugauto? Schokoriegel gegen Pausenbrot? Wann ein Tausch fair ist und wann nicht - darüber müssen sich die Beteiligten einigen. Dass dies kleinen Kindern seltener gelingt als älteren, zeigt eine neue Studie. Grund dafür ist wohl die späte Entwicklung einer wichtigen Hirnregion.
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Gerecht oder egoistisch?: Zwei Grundschüler teilen eine Tafel Schokolade untereinander auf. Am Leipziger Max-Planck-Institut (MPI) für Kognitions- und Neurowissenschaften haben Wissenschaftler untersucht, wie sich das Verhalten von 6- bis 13-jährigen Kindern bei Tauschgeschäften verändert. Ihr Ergebnis: Jüngere Kinder tun sich schwer mit fairem Tausch, was wohl daran liegt, dass sich eine wichtige Hirnregion erst später voll entwickelt.

Foto: dapd/ MPI
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Optionen beim Teilen: Mit zwei bekannten Experimenten stellten die Forscher die teilnehmenden Kinder auf die Probe - dem Diktator- und dem Ultimatumspiel.

Foto: Waltraud Grubitzsch/ dpa
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Wissenschaftler Nikolaus Steinbeis: Dass Kinder selbst dann nicht fair teilen, wenn es strategisch klug wäre, hat nach Ansicht des Forschers nichts mit mangelndem Verständnis zu tun, sondern erklärt sich aus der späten Entwicklung dieser für die Impulskontrolle wichtigen Hirnregion.

Foto: Waltraud Grubitzsch/ dpa
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