Kindheit in den Sechzigern - DER SPIEGEL
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Kindheit in den Sechzigern Mulgatol und Milchmädchen

Wilde Ehe, Teflonpfanne, Dosenravoli: In einer Zeit, da die ersten Menschen zum Mond flogen, zog der Fortschritt auch in den Alltag ein. Mit den Auswirkungen hadert Katja Weiß bis heute.
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Baden in den Sechzigern: Sie eroberten in den sechziger Jahren die ostdeutschen Badewannen: Fisch und Ente als Verpackung für das in Gera produzierte Schaumbad Badusan. Aber auch in westdeutschen Badezimmern ging es in dieser Zeit nicht weniger bunt zu.

Foto: Jan-Peter_Kasper/ dpa
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Getrennte Bereiche: In den Sechzigern waren in vielen Haushalten die Aufgaben noch klar verteilt und die fleißige Hausfrau war für die Küche zuständig.

Foto: Getty Images
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Selbstreinigender Ofen: Eine Hausfrau kniet 1969 vor dem Backofen in ihrer Küche. In den Sechzigern wurde im Haushalt vieles moderner: In Deutschland leisteten sich immer mehr Menschen neue moderne Elektrogeräte wie Mixer und Staubsauger. Ein selbstreinigender Backofen wie dieser dürfte allerdings eher selten gewesen sein.

Foto: Getty Images
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Erforschung der Mondoberfläche: Während auf der Erde supermodernes Essen in der neuen Küche zubereitet wurde, arbeiten andere bereits auf dem Mond. So stellte sich zumindest ein Zeichner im Januar 1966 die Astronauten bei der Arbeit vor.

Foto: NASA-JSC
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Das Milchmädchen: Eine "Konserve der ersten Stunde", die es bis heute zu kaufen gibt, ist die gezuckerte Kondensmilch "Milchmädchen". Industriell hergestellt wurde die süße Milch erstmals 1856 in den USA. Ihren Siegeszug in Europa startete sie 10 Jahre später im Schweizer Cham, wo der Amerikaner Charles A. Page die Anglo-Swiss Condensed Milk Co. (1905 vereinigt mit Nestle) gründete. In den Sechzigern war "Milchmädchen" eine beliebte Calcium-Quelle für Kinder.

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Zähneputzen: Für jedes Kind ein wichtiges Ritual, das morgend- und abendliche Zähneputzen. Seit vielen Jahren bei deutschen Kindern besonders beliebt ist die "Blendi"-Zahnpasta mit Himbeeraroma.

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