Kino-Kitsch - DER SPIEGEL
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Kino-Kitsch Die grässlichsten Filmplakate aller Zeiten

Killerfrösche, Sexhexen, lebende Leichen: Kaum zu fassen, womit manche Filmvermarkter ihre Machwerke bewerben. Cineasten haben die schlechtesten Kinoplakate aller Zeiten gesammelt.
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Oben ohne im Urlaub: "Unvorstellbares wird auf der Kinoleinwand zur grausamen Wirklichkeit", verspricht das Filmplakat zu "Die Rache der Kannibalen" von 1981. Dabei ist selbst das Plakat schon unvorstellbar grausam.

einestages zeigt diese Plakate mit freundlicher Genehmigung von filmplakat-oldies.de 

Foto: www.filmplakat-oldies.de
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Zombies auf Badeurlaub: Selten gelingt es einem Regisseur auf dem Filmplakat, zwischen dem Titel und den badenden Zombies auch noch den gesamten Drehbuchtext unterzubringen. Der Regisseur Jim O'Connolly hat es in "Devil's Tower - Der Schreckensturm der Zombies" von 1972 geschafft: "Zum Leben verdammt steigen die Untoten in ihrer wahnsinnigen Blutgier Nacht für Nacht wie Ratten aus ihren Höhlen, um neue Opfer zu suchen."

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Nichts als Haut und Knochen: Schockschwerenot! Die Reitenden Leichen sind zurück! Da ärgert sich nicht nur die Blondine, dass sie sich nichts übergezogen hat - auch der Zuschauer ist schwer verstört. Zumindest beim Blick auf das Plakat zu "Die Rückkehr der reitenden Leichen" von 1973.

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Von Monstern und Mäusen: Oh Gott! Die stark vergrößerte Ratte scheint sich auf die gemalte Frau in Unterwäsche zu stürzen. Wird der mies hineingeschnippelte Typ mit der Flinte sie retten können? Die Antwort wartet auf Sie in dem Film "Die Insel der Ungeheuer" (" The Food of the Gods") von 1976.

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Niemand kann entrinnen: Wenn nichts mehr hilft, helfen nackte Tatsachen. Ob es wohl die deutsche Regisseurin Barbara Peeters selbst war, die für Ihren Horrortrash "Das Grauen aus der Tiefe" von 1980 vor dem Monster posierte?

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Horror - Panik - Entsetzen: Die Frösche sind laut dem Plakat "die Rache der Natur". Nur - wofür haben sich der Regisseur und der Gestalter des Plakats mit "Frogs" gerächt?

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Grottenschlecht und unvergesslich: Warum die Leiche im Vordergrund so frustriert dreinschaut? Na, weil sie vergessen wurde! Das Plakat zu "Die Grotte der vergessenen Leichen" von Emilio Miraglia.

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Fischabfälle greifen an! Bei dem Plakat zum Film "Insel der neuen Monster" kann man sich gar nicht entscheiden, wer von den beiden das eindrucksvollere Gebiss zur Schau trägt.

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Invasion von Innen: Ein Motorrad aus dem All? Typen in Insekten-Anzügen? Bei "Krieg der Infras", der japanischen Horror-Trash-Mixtur von 1977, kommt die Gefahr tatsächlich aus dem Inneren - nämlich aus den irrsten Windungen des Regisseur-Gehirns.

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Harte Kost: Hinten flackert ein gemütliches Lagerfeuer, vorne räkelt sich das Abendbrot - in dieser kannibalistischen Wilden-WG scheint eine freizügige Frau, wie die aus dem Horrorfilm "Lebendig gefressen" von 1980, gerade noch gefehlt zu haben.

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Der neueste echte Zombie-Film! Wer das Plakat zum Film von "Großangriff der Zombies" von Umberto Lenzi (1980) gesehen hat, hat den größten Horror bereits hinter sich

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Wo tut's denn weh? Überall! Nichts als nackte Tatsachen erfährt man in dem Erotik-Doku-Trash-Streifen "Der Krankenschwestern-Report" von 1972. Passend: Schon das Plakat ist Körperverletzung.

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Liebling, schrumpf die Ameise! Wer robbt denn da? In den Siebzigern floh sie noch vor Biestern, in den Achtzigern spielte sie selbst eins. Joan Collins bei einem ihrer unrühmlicheren Filmauftritte in "In der Gewalt der Riesenameisen" von 1977. Immerhin kam die Buchvorlage von H.G. Wells.

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Da grinst der Bundeswehrsoldat: "Freche Sex-Abenteuer des Sanitätsgefreiten Neumann" soll wohl ein Erotikfilm sein. Doch für jeden Zivildienstleistenden ist der Anblick des Plakats ein Albtraum.

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Wilde Miene zum bösen Spiel: Irrer Blick, Messer gezückt - da macht sich der Typ mit den Pluderärmeln an der Jeanskutte bestimmt gleich aus dem Staub. Oder will der verrückte Rocker das Messer am Ende nur gegen sich selbst richten? Schließlich ist dies das Filmplakat zu "... die sich selbst zerfleischen - Black Angels" von 1970.

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Hai! Wo? Die Jungs im Paddelboot, die Taucher im Unterwasserkäfig und auch die nackte Brünette, die über die Wasseroberfläche schlendert als wäre sie Jesus - keiner von ihnen war in diesem Film von 1975 sicher. Denn: "Mörderhaie greifen an". 40 Meter lange Mörderhaie, von denen einer ganz offensichtlich der Nackten auf den Hintern späht.

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Bestechend: Entgegen aller Gerüchte kommt in "Mörderbienen greifen an" von 1976 nicht ein gigantischer, schwebender Totenschädel vor

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Hui Spinne! Nach dem großen Erfolg von "Mörderhaie" und "Mörderbienen": "Mörderspinnen" von 1978!

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Hohe Kunst auf Klo-Niveau: Skurrile Motive finden sich nicht nur im B-Movie-Genre: Gene Hackman auf dem Filmplakat von "Der Dialog" von Francis Ford Coppola.

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Der Hörer-Zerstörer: Mit "Dirty Harry", "Ein Fressen für die Geier" und "Flucht von Alcatraz" hat Regisseur Don Siegel einige unbestrittene Meisterwerke des Films vorgelegt. Das Plakat zu "Telefon" mit Charles Bronson von 1977 hingegen war ein definitiver Tiefpunkt seiner Karriere.

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Killertomaten aus der Dose: Menschliche Arme, Tomatenkopf und Killerinstinkte - "Angriff der Killertomaten" von 1978 wurde unter vielen Filmfans als schlechtester Film aller Zeiten berüchtigt. Zehn Jahre später zog Regisseur John De Bello aus, seinen Erfolg noch zu toppen. Zumindest gelang ihm mit "Die Rückkehr der Killertomaten" von 1988 eines der schlechtesten Filmplakate aller Zeiten.

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