Kirchengeschichte - DER SPIEGEL
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Kirchengeschichte Der gute Papst

Er stand nicht einmal fünf Jahre an der Spitze der Kirche, aber er veränderte sie für immer: Als Papst Johannes XXIII. 1963 starb, waren Anteilnahme und Trauer überwältigend - sogar im kommunistischen Ostblock.
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"papa buono": Angelo Giuseppe Roncalli, der Patriarch von Venedig, bestieg im November 1958 den Thron - als Papst Johannes XXIII. Beim Volk war er äußerst beliebt - es nannte ihn "papa buono", "guter Papst".

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Gebete für den Papst: Als Papst Johannes XXIII. im Sterben lag, nahmen Millionen Menschen Anteil. Viele beteten für den beliebten Kirchenmann - wie diese Gläubigen am 31. Mai 1963 auf dem Petersplatz.

Foto: Getty Images
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Der Glassarg Papst Johannes' XXIII. im Petersdom: Im Juni 2001 wurden die sterblichen Überreste des "guten Johannes" aus seinem Grab in den Vatikanischen Grotten in einen Glassarg umgebettet. 38 Jahre nach seinem Tod waren Gebeine und Kleidung noch unversehrt.

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Glassarg Johannes' XIII. im Petersdom: Der kugelsichere Glassarg wiegt fast eine halbe Tonne. Er ist mit einer Kühlung ausgestattet und wird ständig mit einem Stickstoffgemisch durchlüftet, das Bakterien- und Schimmelbildung verhindert.

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Papst Paul VI. (1963-1978): Der Erzbischof von Mailand Giovanni Battista Montini wurde im Juni 1963 zum Papst gewählt. Als Paul VI. regierte er die Kirche mehr als fünfzehn Jahre lang. Während seiner langen Amtszeit erhob er alle seine bisherigen Nachfolger zu Kardinälen: Albino Luciani (1973), Karol Wojtyla (1967) und schließlich Joseph Ratzinger (1977).

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