Kirchenstaat im Alpental - DER SPIEGEL
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Kirchenstaat im Alpental Der Papst als Fürst von Liechtenstein

Man stelle sich vor, Liechtenstein wäre nicht für illegale Geld- sondern für Pilgerströme bekannt. Der Papst hielte nicht in Rom, sondern in Vaduz Audienz. Fast wäre es so gekommen - und Liechtenstein 1916 ein Geschenk an das Kirchenoberhaupt geworden. Noch absurder: Auch Mallorca war im Gespräch.
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Fürst Johann II. von Liechtenstein: Der katholische Fürst, der Liechtenstein 71 Jahre lang regierte, war bereit, sein Land an den Papst abzutreten

Foto: DDP
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Papst Benedikt XV.: Der "Friedenspapst" des Ersten Weltkrieges sollte das Fürstentum Liechtenstein 1916 als Geschenk bekommen

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Fürst Franz I. von Liechtenstein: Der einflußreiche Bruder und Nachfolger von Fürst Johann II. von Liechtenstein war gegen die Abtretung des Landes an den Papst und brachte das Projekt damit zum Scheitern

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Matthias Erzberger: Der christliche und papsttreue Politiker der katholischen Zentrumspartei hatte die Idee zur Übergabe Liechtensteins an den Papst

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Geschenke für den Papst: Nach dem Scheitern des Liechtenstein-Deals versuchten Zentrumspolitiker Matthias Erzberger und weitere Katholiken Spanien im Sommer 1916 zu veranlassen, dem Papst eine der drei balearischen Inseln abzutreten, am liebsten Mallorca

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?