Kirgisien: Aufruhr in der Haupstadt - DER SPIEGEL
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Kirgisien Aufruhr in der Haupstadt

Die Anhänger der Opposition in Kirgisien sind nicht zu stoppen: Nach tagelangen Protesten und Besetzungen in verschiedenen Städten, haben sie jetzt den Regierungssitz in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek gestürmt. SPIEGEL ONLINE zeigt Bilder der Massenproteste.
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Mit Sprechchören fordern Demonstranten in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek lautstark den Rücktritt des Präsidenten Askar Askajew. Sie werfen ihm Manipulationen bei der Parlamentswahl vor.

Foto: REUTERS
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Selbst Kinder waren unter den Demonstranten zu finden. Innenminister Keneschbek Duschebajew appellierte an die Oppositionsanhänger, friedlich zu bleiben.

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"Akajew soll zurücktreten" steht auf dem Bannern der Regimegegner. Der Präsident ist seit 1990 an der Macht. Akajew-Gegner befürchten, dass er auch zu einer dritten Amtszeit antreten könnte, indem er die Verfassung ändern lässt.

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Bewaffnet mit Holzknüppeln griffen Anhänger der Opposition auf dem zentralen Platz in der Hauptstadt Bischkek Unterstützer des Präsidenten an. In der Innenstadt waren heute auch mehrere Schüsse zu hören.

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Die Situation in der Hauptstadt ist explosiv: Bei den Kämpfen wurden mindestens zwei Menschen verletzt. Akajew hat der Polizei Gewalt gegen die Demonstranten untersagt.

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Anhänger der Opposition rissen Pflastersteine aus den Straßen, um sich beim Sturm auf das Weiße Haus zu bewaffnen.

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Seit dem Morgen haben sich etwa 5000 Menschen auf dem zentralen Platz der Freiheit in Bischkek versammelt. Eine Frau schwenkt Blumen in der Farbe der Opposition.

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Hinter Schilden geschützt versuchten Sicherheitskräfte vor dem Präsidentenpalast anfänglich Stürmungsversuche der Demonstranten abzuwehren. Die Regimegegner haben das Weiße Haus und das Büro des Präsidenten in ihre Hand gebracht.

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Die meisten Akajew-Gegner demonstrieren in Bischkek friedlich. Bereits in den vergangenen Tagen protestierten in den Städten Osch und Dschalal-Abad rund 17.000 Menschen gegen den Präsidenten.

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