Klapptisch: Der Bau in Bildern - DER SPIEGEL
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Klapptischbau Sei doch nicht gleich eingeklappt

Ein Klapptisch soll her, gebaut aus Restmaterialien aus dem Bastelschuppen. Klappt das? Und wenn ja, klappt es so, wie es soll?
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Dieser Klapptisch, gedacht als Hilfe beim Stoffzuschnitt für eine Hobbyschneiderin, besteht aus Resten: Einem alten Regal-Einlegeboden, Abfallholz und ein paar Schrauben. Der Bau war ein Experiment - lässt sich ohne teure Materialien ein (wenn auch primitiver) Klappmechanismus herstellen? Aus Platz- und Beleuchtungsgründen konnte das Exemplar nicht stehend fotografiert werden.

Foto: Benjamin Schulz
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Diese Holzleisten waren einst Teil zweier Massivholz-Regalwangen. Auf Maß gesägt, geschliffen und mit abgerundeten Kanten macht das Restholz gleich viel mehr her. Die vier Leisten sollten die Beine eines Klapptischs werden.

Foto: Benjamin Schulz/ DER SPIEGEL
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Ein Abfallstück dicker Leimholzplatte war das Material für diese vier Klötze. An ihnen sollten die Beine des Klapptischs befestigt werden.

Foto: Benjamin Schulz/ DER SPIEGEL
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Sauber markiert und vorgebohrt: Erst nachdem dieser Arbeitsschritt erledigt war, wurde dem Heimwerker bewusst, dass er nur zwei solcher Klötze benötigen würde. Naja, dann sind eben schon zwei für den nächsten Klapptisch vorhanden.

Foto: Benjamin Schulz/ DER SPIEGEL
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Der Zusammenbau beginnt: Beide Klötze wurden mit zwei Schrauben (selbstverständlich aus der Restekiste) auf einer beschichteten Spanplatte befestigt. Diese wiederum war ein Fundstück aus der Möbelhaus-Resterampe.

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Wichtig: Die Klötze sollten unbedingt den selben Abstand zu den Längsseiten sowie zur kürzeren Seite der Platte haben. Sonst wäre der Klappmechanismus schief geworden.

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Das Loch in der Mitte des Klotzes dient dazu, die Tischbein-Holzleisten mit einer Schraube so zu befestigen, dass sie sich schwenken lassen.

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Blick von der anderen Seite: Weil keine längeren Schrauben vorhanden waren, musste eine Vertiefung gebohrt werden.

Foto: Benjamin Schulz
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Das Scharnier von außen: Eine Mutter fixiert die Schraube.

Foto: Benjamin Schulz
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In zusammengeklapptem Zustand sind Halteblock und Tischbeine nur wenige Millimeter voneinander entfernt.

Foto: Benjamin Schulz
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Um zu verhindern, dass die Beine aneinander reiben, dienen drei Unterlegscheiben als Abstandhalter.

Foto: Benjamin Schulz
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Blick von oben: Hier lässt sich das Feld aus Holzleisten erkennen, in dem die nicht an der Tischplatte befestigten Beine Halt finden. Eine simple Lösung, aber sicherlich nicht die beste. Zudem ist am unteren Rand der Tischplatte der teuerste Teil des Projektes zu sehen. Eine Magnetleiste, die - auf der Unterseite angebracht - als Halterung für die Schere beim Stoffzuschnitt dient.

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Im Detail: Das Beinpaar kann "einrasten". Wenn der Tisch steht, hält die Arretierung. Allerdings lässt sich der aufgebaute Tisch so nicht an der Tischplatte anheben und wegtragen.

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Die Tischbeine wurden so abgesägt, dass sie flach auf dem Boden aufliegen. Filzgleiter sollen den Boden schonen.

Foto: Benjamin Schulz
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?