Klassenfahrt zum Mauerfall - DER SPIEGEL
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Klassenfahrt zum Mauerfall Schluchzen aus dem Buslautsprecher

Berlin erlebten Heiko Franke und seine Mitschüler den Anfang vom Ende der deutschen Teilung - mit Verspätung, denn am Abend des 9. November waren sie in West-Berlin eingesperrt.
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Stadtrundfahrt im Osten: Westtouristen, die eine Sightseeingtour durch Ostberlin machten, bekamen üblicherweise sozialistische Sehenswürdigkeiten wie die Karl-Marx-Allee mit ihren Bauten im stalinistischen Zuckerbäckerstil, den Alexanderplatz, den Fernsehturm und das Brandenburger Tor zu sehen.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Gerhard Kiesling
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Sightseeing in Ostberlin: Während unserer Stadtrundfahrt durch Ostberlin bekamen wir selbstverständlich auch das Brandenburger Tor zu sehen. Im Hintergrund ist die schon nachmittags besetzte Mauer.

Foto: Heiko Franke
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Erstürmung der Mauer von der Westseite: Die Stimmung in Berlin war auch am Abend des 10. November noch mitreißend. Wir wurden nach oben auf die Mauer gezogen und standen plötzlich mit Tausenden anderen auf dem antifaschistischen Schutzwall. Zum Glück blieb alles friedlich und keiner der Grenzer rastete aus und schoss in die Menge.

Foto: Heiko Franke
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Warten in Ostberlin: Vor unserer Rückreise nach Westberlin mussten wir am Grenzübergang wieder Schlange stehen. Ich - Lederjacke, Halstuch, lange Haare - stehe zeitungslesend im Vordergrund.

Foto: Heiko Franke
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Straße des 9. November: Eine spontane, aber in diesen Tagen im November 1989 durchaus berechtigte Straßennamensänderung in Berlin.

Foto: Heiko Franke
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Sehenswürdigkeiten in Ostberlin: Das Palasthotel in Ostberlin mit dem Fernsehturm im Hintergrund - die Hauptstadt der DDR hatte auch Touristen aus dem Westen einiges Sehenswertes zu bieten.

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Fußballfieber trotz Mauerfall: Auch in den Tagen des Mauerfalls im November 1989 war immer noch genug Zeit, sich ein Fußballspiel anzusehen. Auch viele Union Berlin Fans hatten sich an diesem Nachmittag in dem vollen Olympia-Stadion eingefunden.

Foto: Heiko Franke
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