Orchesterlieder Braunfels-Wohlklang voll Melancholie
Dirigent Hansjörg Albrecht gilt in erster Linie als Bach-Experte, hat aber stets Ambitionen, Neues zu entdecken. Die zweite Folge von Walter Braunfels' "Orchesterliedern" hat er ebenfalls schon für CD aufgenommen.
Die rumänische Sopranistin erlebte ihren internationalen Durchbruch in Mozarte "Entführung" bei den Salzburger Feststpielen. Seither arbeitete sie auf vielen Bühnen, mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Riccardo Muti, René Jacobs und vielen anderen.
Klaus Florian Vogt regiert gemeinsam mit Jonas Kaufmann das deutsche Helden-Tenorfach. Er wird 2017 wiederum den Stolzing in den "Meistersingern" geben, jene Partie, die ihm seinerzeit internationalen Erfolg bescherte.
Michael Volle, einer der besten Baritone der Opernszene, ist ebenfalls 2017 Bayreuth-Sänger: Als Hans Sachs wird er zusammen in den neuen Barry-Kosky-Inszenierung der "Meistersinger" zu hören sein.
Die Staatskapelle Weimar hat eine lange Tradition: Sie wurde bereits 1491 vom Kurfürsten Friedrich III. begründet. Heute sind sie erste Adresse für klassische und moderne Musik in Thüringen, doch ihr Ruf strahlt über die Landesgrenzen hinaus.
Der deutsche Komponist Walter Braunfels (1882-1954) war einer der erfolgreichsten deutschen Komponisten zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, vor allem in den Zwanzigerjahren begeisterten seine Werke Publikum und Kollegen. Als "Halbjude" von den Nazis verfemt, wurde sein Werk ab 1933 verbannt. Erst lange nach seinem Tod wurde Braunfels wiederentdeckt.