Klettersteig am Rotstock: - DER SPIEGEL
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Klettersteig am Rotstock Seillänge um Seillänge zum Gipfel

Als "Mordwand" ist die Eiger-Nordwand berüchtigt - viele Bergsteiger verunglückten tödlich an der steinschlaggefährdeten Felsbastion. Ihre Erstdurchsteigung jährt sich zum 75. Mal. Die düstere Atmosphäre können Normaltouristen im Klettersteig am Rotstock erleben.
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Zustieg zum Rotstock-Klettersteig: Von der Station Eigergletscher laufen die Wanderer zunächst rund 30 Minuten über den Eiger-Trail.

Foto: Tim Tolsdorff
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Hanspeter Feuz: Der Bergführer aus Grindelwald hat 32 Jahre Berufspraxis. Er erklärt, dass Gurt und Karabiner am Klettersteig als Lebensversicherung fungieren.

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Blick vom Rotstock-Sattel: Der Klettersteig ist als wenig bis mittel schwierig eingestuft. Bis zum Gipfel benötigt man eine Stunde und 15 Minuten.

Foto: Tim Tolsdorff
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Schlucht am Rotstock: Im 19. Jahrhundert waren auch Frauen in langen Kleidern und ihre Begleiter in Anzügen hier unterwegs. Später geriet der Klettersteig in Vergessenheit.

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Rotstock: Weg und Klettersteig führen über Schneefelder und eine Felswand hinauf. Der Nebel lässt ein wenig düstere Nordwand-Atmosphäre aufkommen.

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Traverse über Altschnee: "So viel Schnee habe ich hier zu dieser Jahreszeit ganz selten gesehen", sagt Hanspeter Feuz.

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Gipfelblock: Noch 20, 30 Höhenmeter sind es bis zum Gipfelkreuz. Die Oberschenkel brennen, der Schweiß fließt.

Foto: Tim Tolsdorff
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Gipfelkreuz am Rotstock: Die Bergwanderer schießen Fotos und tragen ihren Dank an den Bergführer im Gipfelbuch ein - der Rotstock ist bezwungen.

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Blick vom Rotstock-Gipfel: Die gewaltigen Hängegletscher von Eiger, Jungfrau und Mönch im Rücken, sieht man vom Schilthorn in Mürren bis hin zum Wetterhorn.

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Station Eigergletscher: Die Jungfraubahn führt von der Kleinen Scheidegg durch Eiger und Mönch bis zum Jungfraujoch. Unterwegs steigen die Rotstock-Wanderer aus - und später wieder ein.

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