Klimagipfel Protokoll des Scheiterns
Improvisiertes Treffen der Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen am 18. Dezember 2009: Sie kämpften um die Details der Abschlusserklärung - und scheiterten an konkreten Festlegungen.
Proteste vor dem Klimagipfel in Kopenhagen: Nichts ging voran - die Wut auf die Politiker war groß.
Klimaforscherin mit Computermodell (in Kopenhagen): Die Erwartungen wurden nicht erfüllt.
Plenum des Kopenhagener Gipfels: Tagelange Debatten und Verhandlungen, kein Ergebnis.
Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Weltklimagipfel: Die Europäer mussten lernen, dass sie neben den USA und den aufstrebenden Schwellenländern China und Indien nicht mehr viel zu melden haben.
Barack Obama bei seiner Rede vor dem Plenum in Kopenhagen: Die Enttäuschung über den Auftritt des US-Präsidenten war groß.
Chinas Premierminister Wen Jiabao: Er zog sich beleidigt aufs Hotelzimmer zurück
Der Chef des Uno-Klimasekretariats, Yvo de Boer (r.), und Dänemarks Premierminister Lars Lokke Rasmussen bei der Eröffnungsfeier. "Der Klimawandel kennt keine Grenzen, er betrifft uns alle", sagte Rasmussen. In den kommenden zwei Wochen sei die Klimakonferenz "Hoffnungsträgerin der Menschheit". Es kam anders.
Aktivisten kamen nach Kopenhagen, um Druck auf die Verhandelnden auszuüben: WWF-Mitglieder baten zum Gang durchs "Tor der Erderwärmung".
Umweltschützer der Gruppe "Actionaid" verkleideten sich als Klimaschuldeneintreiber und hielten ein Banner mit der Aufschrift "Rich countries pay your climate debts" - zu Deutsch: "Reiche Länder - bezahlt eure Klimaschulden".