Klimagipfel: Schwieriger Weg nach vorn - DER SPIEGEL
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Klimagipfel Schwieriger Weg nach vorn

Schön, dass wir darüber reden wollen: In Katar beginnt der Weltklimagipfel. Das Tempo sei "absolut unzureichend", klagt Umweltminister Altmaier. Wissenschaftler mahnen im SPIEGEL, dass sich der Temperaturanstieg nicht auf zwei Grad begrenzen lässt. Umso mehr muss etwas passieren.
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Ein Tornado wütete im Juli 2010 auf Helgoland und der benachbarten Insel Düne: Extremwetterereignisse wie dieses könnten in Zukunft häufiger auftreten.

Foto: Uwe Nettelmann/ dpa
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Klimaaktivisten (vor US-Botschaft in Manila, November 2012): Der Klimagipfel in Doha wird keine spektakulären Durchbrüche bringen. Die Verhandlungen sind extrem kompliziert und ziehen sich über Jahre. Trotzdem darf das Ziel nicht aus dem Blick geraten - der Klimawandel muss bekämpft werden.

Foto: TED ALJIBE/ AFP
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Arbeiter in einem indischen Stahlwerk (bei Jammu, Juni 2012): Nach Statistiken des Uno-Umweltprogramms sind allein seit dem Jahr 2000 die weltweiten CO2-Emissionen um rund 20 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat ein knappes Dutzend Weltklimagipfel stattgefunden - ohne große Erfolge.

Foto: MUKESH GUPTA/ REUTERS
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Uno-Klimachefin Christiana Figueres (in Bonn, Juni 2011): Das Treffen in Katar ist der 18. Weltklimagipfel. "Das aktuelle Tempo des internationalen Klimaschutzes ist absolut unzureichend, um das angestrebte Zwei-Grad-Ziel tatsächlich zu erreichen", warnt Umweltminister Peter Altmaier (CDU).

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
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Diskussion um Gastgeber: Katar ist der Staat mit dem weltweit höchsten CO2-Ausstoß pro Kopf. In diesem Werk in Sailija wird zum Beispiel Elektrizität aus Öl erzeugt. Manche Umweltschützer kritisieren, dass Katar den Klimagipfel ausrichtet. Andere hoffen, dass das Land unter anderem das bisher betonköpfige Saudi-Arabien zu Zugeständnissen bei den Verhandlungen bewegen kann.

Foto: KARIM SAHIB/ AFP
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Erzeugung von Wind- und Solarstrom (bei Westheim in Unterfranken, März 2010): Zwar steigt der Anteil erneuerbarer Energien in vielen Teilen der Welt, doch der Stromverbrauch wächst oft noch stärker - ein Problem für das Klima. Beim Gipfel wird deswegen auch über Technologietransfers von Industrie- in Entwicklungsländer gesprochen - und über die Finanzhilfen, auch zum Kauf von umweltfreundlicher Stromerzeugungstechnik.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa
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EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard (in Brüssel, Mai 2010): Sollte die Welt das Zwei-Grad-Ziel nicht erreichen, so warnt sie, werde es "für alle von uns sehr viel teurer, als wir es uns heute ausmalen können". Doch noch nicht einmal die Europäer haben es geschafft, sich vor dem Gipfel auf ehrgeizige Klimaschutzziele zu einigen. Die EU wird den Gipfel deswegen kaum voranbringen können.

Foto: Thierry Charlier/ AP
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Demonstrant mit Obama-Bild (in Kopenhagen, Dezember 2009): In Washington konnte US-Präsident Barack Obama größeres Engagement jahrelang nicht in der heimischen Politik durchsetzen. Auch nach der Wiederwahl lässt er Enthusiasmus vermissen.

Foto: Peter Dejong/ AP
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Zerstörungen durch den Hurrikan Sandy (in New York City, November 2012): Durch den Wirbelsturm war der Klimawandel kurz Thema im US-Wahlkampf. Doch nicht lange genug, um für Obama politisch wichtig zu werden.

Foto: Lucas Jackson / REUTERS
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Boomende Schwellenländer (Arbeiter in Rio, Juni 2012): Länder wie Brasilien, Indien oder China verweisen immer wieder auf ihren weiter bestehenden Aufholbedarf - und darauf, dass die klassischen Industrieländer aus der Vergangenheit noch eine CO2-Schuld haben - für die Zeit, in der sie die Atmosphäre allein verpestet haben.

Foto: Mario Tama/ Getty Images
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Solarpaneele in China (Tianjin Binhai New Area, November 2011): China hat großes Interesse an grünen Technologien und setzt diese auch in großem Stil ein. Bei der Windkraft liegt das Land global schon vorn. Doch in Peking hat man keine Lust auf feste CO2-Reduktionsverpflichtungen. Von der neuen chinesischen Führung wird auf dem Klimagipfel einstweilen wenig zu erwarten sein, sie muss ihre Linie noch finden.

Foto: How Hwee Young/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?