Klimakrisen Krieg in der Dürre
El Niño: Warmes Wasser breitet sich im Pazifik nach Osten aus, Wind und Wetter auf der halben Welt verändern sich - mit teils katastrophalen Folgen.
Befreiungsarmee im Sudan: In dem Land brachen in den El-Niño-Jahren 1963, 1976 und 1983 bewaffnete Konflikte zwischen dem Norden und dem Süden des Landes aus.
Flüchtlingscamp im Sudan: Der Bürgerkrieg wurde erst dieses Jahr mit der Staatenteilung endgültig beigelegt.
Friedensmission im Sudan: Mehr als zwei Millionen Menschen kamen in den Kämpfen zu Tode; es war der Krieg mit den meisten Opfern seit dem Zweiten Weltkrieg.
Wasserresveroir in La Mariposa, Venezuela: In Dürrejahren wie 2009, als El Niño über das Land kam, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit für Bürgerkriege in den meisten Staaten Südamerikas.
Nicaragua: Verdorrter Boden im El-Niño-Jahr 2009.
Geschrumpfter Solimoes-Fluss nahe Manaus, Brasilien: Trockenheit durch El Niño im November 2009.
Hungernde in Somalia: "Bei großer Armut und sozialer Ungleichheit können Klimaverschlechterungen gesellschaftliche Spannungen verstärken."
Flüchtling in Somalia: Dürre treibt manche Menschen aus ihrer Heimat, führt andere in Bürgerkriege.
Ausgetrockneter Mangrovensumpf in Mexiko: "Die Leute haben das Gefühl, nichts zu verlieren zu haben".
Ausgetrockneter Boden in Bolivien: Seit jeher setzen Dürre, Stürme und Überschwemmungen den Menschen zu. Das Reich der Maya in Mittelamerika soll an Trockenheit zugrunde gegangen sein.
Flüchtlingsstrom in Tansania: Auswirkung von El Niño bis nach Afrika.