Klimawandel: Globalisierte Pflanzen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Klimawandel Globalisierte Pflanzen

Der Klimawandel verschiebt auch die Lebensräume von Pflanzen. Ausgerechnet Industriestaaten wie Deutschland könnten davon sogar profitieren - auch wenn selbst dort einige spezialisierte Spezies bedroht sind. Viel schlechter sehen die Perspektiven aber für ohnehin schon gebeutelte Länder aus.
1 / 3

Krokuswiese in England (im März 2010): Die verstärkte Umverteilung von Pflanzenarten könnte dazu führen, dass sich die Zusammensetzung der Arten in den verschiedenen Regionen der Welt immer mehr vereinheitlicht.

Foto: Oli Scarff/ Getty Images
2 / 3

Szenarienvergleich: Heute kühle und feuchte Gebiete (grüne Bereiche) könnten in Zukunft zusätzlichen Arten Lebensraum bieten, glauben die Forscher. In trockenen und warmen Regionen (orange-rote Bereiche) hingegen verschlechtern sich die klimatischen Voraussetzungen für eine hohe Artenvielfalt. Bei einer massiven Temperaturerhöhung wachsen die eher lebensunfreundlichen Zonen massiv.

Foto: Universität Bonn
3 / 3

Biologische Globalisierung an der Autobahn: Das Schmalblättrige Greiskraut (Senecio inaequidens) aus den Gebirgen Südafrikas breitet sich seit den fünfziger Jahren in Deutschland aus - gern zum Beispiel entlang von Straßen und Bahndämmen.

Foto: Universität Bonn
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?