Knochenfund: Beutelriese der Vorzeit - DER SPIEGEL
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Knochenfund Beutelriese der Vorzeit

Heute werden die knuffigen Säugetiere kaum länger als einen Meter. Ein Vorfahr aus dem Pleistozän muss hingegen drei Mal so lang gewesen sein - und drei Tonnen schwer. Das zeigen Knochen aus einer Höhle in Australien.
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Riesenwombat (Modell im Australian Museum, Sydney): In den Jenolan-Höhlen westlich der australischen Hafenstadt fanden Forscher Reste eines Vorfahren heutiger Wombats (Vombatidae). Der Gigant muss zwei Meter hoch und drei Meter lang gewesen sein - heutige Vertreter der Gattung Vombatidae kommen hingegen nur auf rund 70 bis 120 Zentimeter Körperlänge

Foto: AFP / Australian Museum
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Höhle als Schatzkammer: Auch der Paläontologe Gavin Prideaux vom Western Australian Museum in Perth fand in Höhlen Knochen ausgestorbener Tiere. Am Boden der Leaena's-Breath-Höhle bearbeitet er vorsichtig den Schädel eines Kängurus. Die Überreste von 70 verschiedenen Tierarten hat er in drei Höhlen gemeinsam mit seinem Team gefunden, ...

Foto: Clay Bryce / Western Australian Museum
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... das berichteten Prideaux und sein Team im Januar 2007 in der Wissenschaftszeitschrift "Nature". Unter anderem fanden sie das erste bekannte Skelett eines Beutellöwen, das komplett erhalten ist. Das Tier hatte große Krallen, mit denen es seine Beute tötete

Foto: Clay Bryce / Western Australian Museum
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Aufgebahrt: In Reih' und Glied geordnet wird der Körperbau eines Beutellöwen vorstellbar. Der Thylacoleo carnifex glich vermutlich schon einem heutigen Löwen: Er wurde bis zu 150 Kilogramm schwer und ernährte sich wahrscheinlich hauptsächlich von Fleisch

Foto: Clay Bryce / Western Australian Museum
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Auf der Jagd: So simuliert ein Computer den Beutellöwen auf Beutesuche. Der Kopf gleicht dem einer Raubkatze, auch wenn keine Verwandtschaft besteht

Foto: Western Australian Museum
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