Knochenfunde: Zwangsinterniert in Idaho - DER SPIEGEL
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Knochenfunde Zwangsinterniert in Idaho

Nach den Angriffen auf Pearl Harbor internierten die USA "vorsichtshalber" rund 112.000 Japaner in Lagern. Die Archäologin Stacey Camp erforscht das dunkle Kapitel der jüngeren amerikanischen Geschichte.
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Fundstück im Lager in Kooskia: In den abgelegenen Bitterroot Mountains im US Bundesstaat Idaho begann Anthropologin Stacey Camp von der University of Idaho mit der archäologischen Ausgrabung. Sie entdeckte Geschirr (hier eine Scherbe), das die japanischen Insassen selbst mitgebracht hatten.

Foto: The Kooskia Internment Camp Archaeological Project
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Außergewöhnlich: Unter den Funden war auch ein Relief, das einen Otter zeigt. Hatte ein Insasse den Stein mit ins Lager gebracht - oder ihn in den Abendstunden nach Rückkehr von der Baustelle bearbeitet?

Foto: The Kooskia Internment Camp Archaeological Project
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Fragment einer japanischen Vase: Die Forscher entdeckten, dass viele der Inhaftierten enge Bande zur japanischen Heimat hatten. "Schließlich haben wir auch noch ein faszinierende Teetasse gefunden, über die wir aber erst noch mehr herausfinden müssen", sagt Archäologin Camp.

Foto: The Kooskia Internment Camp Archaeological Project
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