Kobo E-Reader: So sieht der Kindle-Konkurrent aus - DER SPIEGEL
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Kobo E-Reader So sieht der Kindle-Konkurrent aus

Komfortable Bedienung, beleuchteter Touchscreen, scharfes Textbild dank digitaler Tinte: Der kanadisch-japanische Anbieter Kobo bringt neue E-Reader nach Deutschland. Im November sollen der Kobo Glo und Kobo Mini im Handel sein. Der Test verrät, ob sich das Warten lohnt.
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Kobo Glo (links) und Kindle Paperwhite: Beide E-Reader leuchten auf Knopfdruck, so kann man in der Dunkelheit lesen und profitiert auch bei Dämmerlicht von höherem Kontrast.

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Kobo Glo und Kindle Paperwhite: Der kanadisch-japanische Anbieter Kobo will den E-Reader im November in Deutschland anbieten, ein offizieller Termin ist nicht bekannt. Amazon liefert Ende November erste Exemplare des Paperwhite aus.

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Kobo Mini: Der kleine E-Reader hat keine Beleuchtung, kostet dafür nur 80 Euro und hat immerhin einen Touchscreen. Der Kobo Mini ist ungefähr so klein wie zwei iPhones und passt gut in die Jackentasche.

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iPhone 4: Schriftbild der Kobo-App auf einem iPhone-Bildschirm. Vom niedrigen Stromverbrauch abgesehen, hat die digitale Tinte der E-Reader einen Vorteil gegenüber solchen Displays: Die Schrift tritt klarer hervor.

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Weltbild Reader: Aus der Nähe betrachtet wirkt die Schrift beim Trekstor eReader 4.0 leicht pixelig, da ist die Darstellung der Kobo-Lesegeräte besser.

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Kobo Mini: Der Bildschirm mit 13 Zentimetern Diagonale hat dieselbe Auflösung (800 x 600 Pixel) wie der des größeren Standard-Kindles.

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Kobo Mini: Schriftbild ohne Kanten, hoher Kontrast - die beleuchteten Geräte bieten einen noch höheren Kontrast.

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Kindle Paperwhite: Der beleuchtete Amazon-Reader hat eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln bei 15 Zentimetern Bildschirmdiagonale.

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Kindle Paperwhite: Das Schriftbild ist klarer als beim iPhone und dem Trekstor Reader.

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Kobo Glo: Der Bildschirm hat dieselbe Auflösung und Größe wie der des Kindle Paperwhite, entsprechend klar ist die Darstellung.

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Schriftbild des Kobo Glo: Dem Kindle Paperwhite steht der Kobo Glo in nichts nach, im Gegenteil: Die Beleuchtung bei unserem Kobo-Testgerät wirkte gleichmäßiger.

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Kobo-App: Für Smartphones und Tablets mit den Betriebssystemen Android und iOS gibt es Kobo-Software, mit der man die beim japanisch-kanadischen Anbieter erworbenen E-Books lesen kann - hier im Nachtmodus.

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Kobo-Desktop: Man kann die bei Kobo gekauften Titel auch unter Mac und Windows lesen, allerdings ist es nicht möglich, markierte Textpassagen zu kopieren. Wie bei Amazons Kindle-E-Books wird der Lesefortschritt über die Geräte und Anwendungen hinweg synchronisiert.

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Lese-App: Das rosa unterlegte Feld am unteren Rand des Bildschirms führt zu einem Forum, in dem man nachlesen kann, wie andere auf das Werk reagieren.

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Buchstatistiken: So viele Reaktionen findet man nur zu E-Book-Ausgaben von Klassikern, die Kobo kostenlos anbietet. Wenn das Publikum groß genug ist, kann man die Anmerkungen anderer nachlesen - und mit allen Lesern über diese Kommentare diskutieren.

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Lesestatistiken: Die Kobo-Lese-Apps geben in schön visualisierten Lesestatistiken aus, was man zu welchen Tageszeiten liest, wie viele Seiten man in einer Stunde durchschnittlich liest oder wie viele Minuten man mit einer Zeitungsausgabe verbringt.

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Auszeichnungen: Man erhält Preise, wenn man beispielsweise Textpassagen unterstrichen oder zwischen 22 und 24 Uhr gelesen hat.

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Adobe Digital Editions: Man kann auch bei anderen Händlern gekaufte E-Books auf Kobo-E-Reader laden. Meistens sind solche Titel mit dem Adobe-System Digital Editions geschützt. Über das entsprechende Programm kann man die E-Books auch auf den Kobo-E-Reader übertragen, mit der Kobo-Software geht das nicht.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?