Königsberger Marzipan - DER SPIEGEL
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Marzipan-Kunstwerke Köstliches aus Königsberg

Eine vergessene Süßigkeit erlebt ihr Comeback in Kaliningrad: Dort stellt ein kleines Familienunternehmen nun wieder original Königsberger Marzipan her. Die Macher freuen sich über eine große Nachfrage - vor allem Motive von Schlangen, Drachen und Nixen laufen bestens.
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Süßes Medaillon: Königsberger Marzipan wird mit kunstvollen Motiven angeboten.

Foto: Maik Brandenburg
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Süßwaren-Forscherin Alexandra Toropova: "Hier hatte man das Marzipan vergessen. Eine Schande", sagt sie.

Foto: Maik Brandenburg
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Die Medaillons hat ihr Vater Pjotr entworfen. Er ist Industriedesigner und Künstler. Seit er seine Medaillons nicht mehr in Ton brennt, sondern als Marzipan anbietet, werden sie sehr viel mehr gekauft. Aktuell handelt es sich um Motive eines mittelalterlichen Bestiariums.

Foto: Maik Brandenburg
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Königsberger Marzipan in einem Laden in Berlin: An ihrem Ursprungsort wurde die süße Spezialität jahrzehntelang nicht hergestellt.

Foto: dapd
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Kaliningrad in Russland: Erheblich bekannter als das Marzipan sind in Deutschland Königsberger Klopse.

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Die 20-jährige Alexandra Toropova stieß während eines Schulprojektes auf die Geschichte des Königsberger Marzipans. Die liegende Acht ist ihr Lieblingssymbol, es beschreibt die Unendlichkeit - "Für mich sind das die unendlichen Möglichkeiten, die man im Leben hat."

Foto: Maik Brandenburg
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Vielleicht bald Teil des Stadtmarketings: das Königsberger Wappen in Marzipan.

Foto: Maik Brandenburg
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In Deutschland hergestelltes Marzipan: Die Familie Toropov kann bislang mit den Stückzahlen einer industriellen Produktion nicht mithalten.

Foto: dapd
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Orthodoxe Kirche in Kaliningrad: Die Stadt und das Gebiet drumherum, das etwa so groß ist wie Schleswig-Holstein, gehören zu Russland.

Foto: Harry Engels/ Getty Images
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Königsberger Marzipan besteht hauptsächlich aus Puderzucker und Mandeln, dazu kommt Rosenwasser.

Foto: dapd
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