Energiehunger Indiens riskanter Kohle-Kurs
Ein Arbeiter im Nordosten von Indien zerkleinert Kohle mithilfe einer Maschine: Die indische Regierung will die Zahl der Kohlekraftwerke in den kommenden Jahren stark erhöhen.
Indische Dorfbewohner sammeln Kohlen am Rande eines Tagebaus: Derzeit leben 400 Millionen Inder ohne Elektrizität, deshalb sieht die Regierung den Ausbau der Kohleverstromung als Beitrag zur Armutsbekämpfung.
Kohle wird in einem Kraftwerk an der indischen Westküste gesiebt: Bis 2019 will Indien die geförderte Menge nahezu verdoppeln - auf dann eine Milliarde Tonnen jährlich.
Arbeiter in einem Tagebau im Osten von Indien: Die Kohleverbrennung schadet massiv dem Klima, schon heute ist Indien der weltweit drittgrößte CO2-Emittent.
Frauen am Rande eines Tagebaus: Der Kohleboom schadet auch der indischen Umwelt, die Luft in den Großstädten gilt weltweit als die schlechteste.
Lastwagen in einem Tagebau: Kritik an ihrem Kohlekurs kontert die indische Regierung mit dem Hinweis, dass der Westen noch immer viel mehr Energie verbraucht.
Die siebenjährige Soni und ihre Mutter Savita transportieren Kohle ab, die sie aus einem Tagebau stibitzt haben: Mit dem Verkauf verdienen arme Inder im östlichen Bundesstaat Jharkhand etwas zusätzliches Geld.
Arbeiten im größte indischen Tagebau in Chhattisgarh: Der Druck auf Indien wächst, sich zu Klimazielen zu verpflichten.
Arbeiter in einem Kohlenlager im nordindischen Jammu: Umweltschützer fordern, Indien solle seine Entwicklungsziele mit grünem Strom erreichen.