Trinidad in der Karibik Die Vogelinsel
Schwarzbrust-Mangokolibri auf Trinidad: Die kleinsten Vögel der Welt sind Sympathieträger bei Einheimischen und Touristen.
Kolibriflüsterer Theo Ferguson: Der 70-Jährige hat nach seiner Pensionierung die kleinen Vögel zu seinem Lebensinhalt gemacht. "Ich glaube, jeder Mensch hat mindestens eine Tierart, mit der er eine besondere Verbindung verspürt", sagt er.
Im Garten hängte er Futterspender auf, die ein energiereiches Gemisch aus Wasser und viel weißem Zucker enthalten. Ansonsten ernähren sich Kolibris von Insekten.
Kolibri im Asa-Wright-Naturpark auf Trinidad: Für Ornithologen ist die Karibikinsel ein Paradies.
Auch sonst ist die Vogel-Vorliebe der Einheimischen allgegenwärtig: Zum Karneval tragen die Frauen opulenten Federschmuck auf dem Kopf - der Mann auf dem Foto ist Kostümdesigner der Gruppe Tribe.
Mensch im Kolibri-Kostüm: Während der Feierlichkeiten sieht das dann so aus.
Angelockt vom süßen Geruch: Mit solchen Futterstationen lassen sich die wendigen Winzlinge anlocken.
17 Arten von Kolibris leben auf Trinidad.
Insgesamt sind es sogar mehr als 450 Vogelspezies. Auffällig viele Touristen reisen deshalb mit großen Kameraobjektiven an.
Fütterung im Asa-Wright-Park: Besucher können den Tieren sehr nahe kommen.
Aber auch im Alltag erlebt man manchmal interessante Begegnungen mit der Tierwelt: Diese beiden Exemplare auf dem Tisch einer Snackbar scheinen gerade einen Streit auszufechten.
Tobago-Amazilie im Flug: 80 bis 100 Flügelschläge schafft ein Kolibri pro Sekunde.