Kolonialzeit "Mehr Dampf! Baut Bahnen!"
Es war ein Wettlauf um die Vorherrschaft in Afrika: Briten und Belgier bauten von Westen eine Bahn zum Tanganjika-See, die Deutschen von Osten. Die Bautrupps des Kaisers hatten die Nase vorn, nach nur zehn Monaten Bauzeit erreichten sie im Februar 1914 Udjidji. Doch der Erste Weltkrieg machte den Erfolg zunichte.
Die Usambarabahn: Die für die Kolonien typische Kleinbahn wurde als erste deutsche Kolonialbahn 1891 von einer Tochtergesellschaft der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft gegründet. Der erste Betrieb zwischen Tanga am Indischen Ozean und Muhesa wurde 1896 aufgenommen. Die Gleisspitze erreichte 1905 Mombo, 1912 Neu-Moschi. 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, waren über 4.000 Kilometer Schienen in den deutschen Kolonialgebieten verlegt. Die längste Strecke war die "Ostafrikanische Zentralbahn" in Deutsch-Ostafrika, auch "Tanganjikabahn" genannt.
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