Komet Tschuri: Wo ist "Philae"? - DER SPIEGEL
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Komet Tschuri Wo ist "Philae"?

Alles lief genau nach Plan - aber dann funktionierten weder die Harpunen noch die Düse, und "Philae" hüpfte ungewollt über den Kometen Tschuri. Aus Daten der Sensoren haben Forscher nun den Ablauf der Landung rekonstruiert.
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Rekonstruktion der Landung: Am 12. November setzte "Philae" kurz auf, um dann noch zwei Stunden weiter zu schweben. Die blauen und die grünen Linien zeigen die auf Basis verschiedener Instrumente berechneten Flugbahnen.

Foto: ESA/ ESOC/ SONC
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Ursprünglich geplanter Landeplatz: An dieser Stelle hätte "Philae" so viel Sonnenlicht abbekommen, dass der Lander wohl längst wegen Überhitzung ausgefallen wäre.

Foto: ESA/Rosetta/MPS/OSIRIS
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Ablauf der Landung: Mit "First TD" ist der erste Touchdown bezeichnet. 46 Minuten später kollidierte "Philae" mit einem Kraterrand. Weitere 64 Minuten danach kam es zum zweiten Aufsetzen (Second TD) und schließlich um 17.31 Uhr zur Landung (Final TD).

Foto: ESA/ Rosetta/ NAVCAM/ SONC/ DLR
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Sektor des mutmaßlichen Standorts von "Philae": Wegen der geringeren Sonneneinstrahlung wird der Lander wohl nicht überhitzen, auch wenn der Komet der Sonne immer näher kommt. Der Apparat könnte noch bis zum September oder Oktober arbeiten, hoffen DLR-Forscher.

Foto: ESA/Rosetta/MPS/OSIRIS
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Weg von "Philae" über den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko: Beim Vergleich von Fotos, die vor und nach der Landung entstanden sind, haben die Wissenschaftler mehrere mögliche Landeplätze identifiziert. Dieses Bild zeigt den Standort mit der höchsten Wahrscheinlichkeit.

Foto: ESA/Rosetta/MPS/OSIRIS
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Schema des Landeapparats: "Philae" steht auf drei Beinen und hat diverse Instrumente an Bord. Die Energie liefern Solarzellen.

Foto: Lander project/ DLR/ F. Finke
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Vermutete Lage des Landers: Der Funkkontakt wird vermutlich durch große Brocken in der Nähe von "Philae" erschwert.

Foto: ESA/Rosetta/MPS/OSIRIS
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Landeapparat (Zeichnung): Der ungewollt schattige Landeplatz, der im November noch für das Aus der Experimente nach 56 Stunden gesorgt hatte, könnte sich im Nachhinein als Segen erweisen.

Foto: DPA/ ESA/ AOES Medialab
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