Komische Fotografie - DER SPIEGEL
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Friedrich Seidenstücker Elefanten und andere Zoobewohner

Was für Kreaturen sind das denn? Im Berliner Zoo schoss der Fotograf Friedrich Seidenstücker in den dreißiger Jahren verblüffende Bilder einer besonders skurrilen Spezies - der Zoobesucher. einestages zeigt die witzigsten Schnappschüsse von Menschen und Tieren in der Großstadt.
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Dickhäuter: Zoobesucher am Elefantengehege in Berlin, fotografiert 1950.

Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
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Wer füttert hier wen? Ein Schimpanse mit seinem Wärter, aufgenommen im Berliner Zoo.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Da guckt die Kuh: Eine Mutter mit Kinderwagen 1930 im Zoologischen Garten von Berlin. Hintersinnig und humorvoll - das war Fotograf Seidenstückers Spezialität.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Unter Beobachtung: Begegnungen zwischen Mensch und Tier gehörten zu Seidenstückers liebsten Motiven - wie hier am Becken des See-Elefanten Roland im Zoologischen Garten von Berlin, aufgenommen in den dreißiger Jahren.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Hoch das Bein! Ein Elefant "rüsselt" im Graben seines Geheges nach Essbarem - und Fotograf Seidenstücker drückte auf den Auslöser. Aufnahme aus den sechziger Jahren.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Schaulustige: Der Zoo gehörte in den zwanziger und dreißiger Jahren zu den Hauptattraktionen im Freizeitleben der Berliner. Die Frau und die Mädchen warten 1932 am Eingang auf Einlass.

Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
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Eisbär-Perspektive: Wer sitzt hier eigentlich hinter Gittern? Den Tieren schien Fotograf Seidenstücker oft näher gewesen zu sein als den Menschen - diesen Eindruck vermitteln viele seiner Aufnahmen, wie diese von 1929 aus dem Berliner Zoo.

Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
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Tierfotografie: Geschöpfe bei komischen Verrenkungen - Seidenstücker hatte ein Auge für skurrile Situationen und seltsame Zeitgenossen, wie diesen Mann mit einer Leica mit Entfernungsmesser vor einem Käfig im Zoologischen Garten in Berlin.

Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
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Allzu menschlich: Ein Kamel im Berliner Zoo, von Müdigkeit übermannt. Augenscheinliche Verwandschaften und analoge Verhaltensweisen von Mensch und Tier waren Seidenstückers großes Thema. Das Foto entstand in den dreißiger Jahren.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Einfach mal langmachen! Braunbär im Zoologischen Garten in Berlin, aufgenommen von Friedrich Seidenstücker in den dreißiger Jahren.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Figurbetont: Ein graziler Pelikan - und sein Fotograf. Aufnahme aus dem Berliner Zoo von 1928.

Foto: Courtesy Stiftung Ann und Jürgen Wilde/Pinakothek der Moderne, München 2011
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Große Schnauze: Nahaufnahme von einem Nilpferd im Zoologischen Garten von Berlin aus den dreißiger Jahren.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Ausguck: Fotograf Seidenstücker bevorzugte ungewöhnliche Perspektiven - wie bei der Aufnahme einer Walross-Mutter mit ihrem Jungen 1930 in ihrem Becken des Zoologischen Gartens von Berlin.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Abgestellt: Junger Mann in doppeldeutiger Pose vor dem Eselgehege im Berliner Zoo, aufgenommen von Friedrich Seidenstücker in den fünfziger Jahren.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Bein gezeigt: Nach den Tieren waren Frauen Seidenstückers liebstes Motiv. Ideal, wenn sich beides verbinden ließ - wie im Berliner Zoo.

Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
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"Achtung böse" warnt das Schild um 1960 am Nilpferd-Haus im Berliner Zoo. Und wie zum Beleg beißt Bulette - so der Name des Jungtiers - ihren Vater Knautschke ins Hinterteil.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Seltsame Haltung: Zoobesucher vor dem Raubtierkäfig, von Fotograf Friedrich Seidenstücker 1936 im Berliner Zoo erspäht.

Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
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Solche Kamele: Die eine wirft, die andere schießt. "Wie die ersten Menschen", kommentierte Friedrich Seidenstücker das Foto, das er etwa 1935 aufnahm.

Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
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Ganz nah: Eine Besucherin des Berliner Zoos 1926 vor dem Äffchen-Käfig - und direkt hinter ihr Fotograf Seidenstücker mit der Kamera.

Foto: Courtesy Stiftung Ann und Jürgen Wilde/Pinakothek der Moderne, München 2011
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Schattenspiele: Um 1930 fotografierte Friedrich Seidenstücker die Watussirinder im Zoologischen Garten von Berlin. Seine Aufnahme erinnert an die Höhlenmalerei von Lascaux.

Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
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Konfrontation an der Demarkationslinie: Reichswehrsoldaten Anfang der dreißiger Jahre vor dem Elefantengehege im Berliner Zoo.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Nach dem Krieg: Zwei Schutzpolizisten 1946 vor der Kulisse des zerstörten Tiergartens in Berlin, links und rechts die Skulpturen "Bison" und "Elch" von 1902 von Rudolf Siemering, in der Mitte die "Amazone zu Pferde" aus dem Jahre 1895 von Louis Tuaillon.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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