Komparse im Hollywood-Blockbuster Wenn die Toten zu sehr zittern
Komparse beim Film: Das Meisterwerk einer Maskenbildnerin - Tobias Mandelartz, geschminkt für eine Szene in "V wie Vendetta". Die Dreharbeiten fanden 2005 in den Filmstudios Babelsberg in Potsdam und Umgebung statt, am 16. März 2006 kam der Streifen weltweit in die Kinos.
Haariger Dreh: Die Aufnahmen für "V wie Vendetta" forderten Opfer von allen Darstellern. Manche Komparsen mussten für eine Szene frierend in einer Grube liegen, oder bei sengender Hitze zehn Stunden auf ihren Einsatz warten. Hauptdarstellerin Natalie Portman hingegen musste sogar Haare lassen. Sie hatte sich allerdings schon darauf gefreut. Wie sie sagte, habe sie sich schon immer mal eine Glatze rasieren lassen wollen.
"V wie Vendetta": In der Comic-Verfilmung geht es um die Frage, was wäre, wenn Großbritannien einen Atomkrieg gewinnt, die Welt unterjocht, ganz Amerika verslumt und nur ein geheimnisvoller Freiheitskämper namens "V" im Jahr 2050 die Welt retten könnte.
Vom Bösewicht zum Held: Den Freiheitskämpfer V in "V wie Vendetta" spielte Hugo Weaving, der in der "Matrix"-Triologie, die ebenfalls von den Wachowski-Brüdern stammt, den Oberfiesling Agent Smith gespielt hatte - ein steiler Aufstieg.
Heldin im Regen: Evey, die von Natalie Portman gespielt wird, hilft dem maskierten Rächer V das faschistische Zukunftsregime zu stürzen. Da "V wie Vendetta" allerdings in Großbritannien spielt, musste die in Israel geborene US-Schauspielerin vor Drehbeginn die Hilfe einer Sprachtrainerin in Anspruch nehmen, die ihr beibrachte, mit einem britischen Akzent zu sprechen.
Maskierter Rächer: V, dessen Gesicht während des ganzen Films nicht zu sehen ist, da er eine Maske des englischen Freiheitskämpfers Guy Fawkes trägt, tötet mehrere hochrangige Politiker des Regimes. Unter ihnen auch den bösen Kanzler Adam Sutler (John Hurt, r.).