Kompost im Garten: Maßgeschneidertes Modell - DER SPIEGEL
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Komposter-Umbau Ein Ort für Grünschnitt

Zum Glück gibt es keine Internetportale, auf denen gemähtes Gras, Grünschnitt und Bioabfall ihre Meinung kundtun können. Sonst gäbe es zum Umbau des Komposters im Garten sicherlich einiges zu meckern.
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Als sich Rasen- und Grünschnitt im Garten häuften, mussten schnell Komposter her. Insgesamt vier Billigmodelle zum Zusammenstecken aus dem Baumarkt sammelten sich im Lauf der Zeit im Garten an. Keine besonders gute Lösung, es musste ein höheres Modell her, das zudem die Ecke im Garten besser ausnutzt.

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Beginn des Umbaus: Komposter Nummer eins ist schon verschwunden, um Platz für etwas Neues zu machen.

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Der Abbau geht voran. Eine Frage stellte sich quasi permanent: Wohin mit dem Inhalt der Komposter, damit er weder Abbau noch Aufbau stört?

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Um Wildwuchs zu verhindern, sollen Rasenkantsteine künftig klar zwischen Kompost und Rasen trennen.

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Die Steine sind verlegt - und eine Bodenhülse für einen Pfosten ist im Erdreich versenkt.

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Der neue Komposter nimmt Gestalt an: Weil unklar ist, ob sich das Modell bewähren wird (und weil eine Augenweide auch anders aussieht), wurde alles so konstruiert, dass es im Zweifelsfall ohne allzu großen Aufwand abzubauen ist.

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Die Zwischenräume an der Front des Komposters sind mit Brettern geschlossen. Rechts stehen die Reste der alten Baumarkt-Komposter.

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Die nervigste Arbeit war es, die restlichen alten Komposter innerhalb des neuen abzubauen und den Inhalt so aufzutürmen, dass Platz blieb, um eine Trennwand, gebaut aus Brettern der alten Komposter, einzuziehen.

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Das Ergebnis: Zwei unterschiedlich geformte, aber (annähernd) gleich große Abteile sind entstanden. Die Rückseite des rechten Faches wurde mit den Brettern der alten Komposter geschlossen. Wenn der Inhalt irgendwann von links nach rechts umgeschichtet ist, soll auch noch die Rückseite des linken Faches mit Brettern verkleidet werden.

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Auch die kurze Seite des neuen Komposters wurde mit Brettern der abgebauten Modelle verkleidet. Das spart Geld, wirft aber optisch einige Fragen auf.

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Die Ersparnis an Grundfläche wird auf diesem Bild deutlich: Dort, wo früher die alten Komposter standen, wurde ein wenig Erde verteilt, um Rasen einzusäen.

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Einige Zeit später: Der Graswuchs ist spärlich, aber immerhin vorhanden.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?