Streit um Berg-Karabach Alter Konflikt flammt wieder auf
Diese TV-Aufnahme soll einen armenischen Panzer zeigen, der angeblich durch eine von Armenien okkupierte Zone Berg-Karabachs fährt. Im Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien gab es über 30 Tote, berichten die beiden beteiligten Parteien.
Ein bei den Kämpfen verletzter Junge wird in einem Krankenhaus in Stepanakert behandelt, der Hauptstadt der selbst ernannten Republik Bergkarabach. Die Region gehört eigentlich zu Aserbaidschan, ist aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt.
Beschädigte Häuser in Berg-Karabach: Die beiden ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan streiten seit vielen Jahren um die Region im Kaukasus.
Laut Verteidigungsministerium in Baku töteten armenische Einheiten zwölf aserbaidschanische Soldaten und schossen einen Hubschrauber ab. Das Foto zeigt die Reste des Mi-24-Helikopters.
Zerstörtes Auto in Terter, Aserbaidschan: Die Streitkräfte des Landes wollen mehr als hundert armenische Soldaten getötet sowie sechs Panzer zerstört haben.
Rauchschwaden in Berg-Karabach: Das armenische Verteidigungsministerium wies die offizielle Darstellung aus Aserbaidschan als "offensichtliche Desinformation" zurück.
Beschädigte Häuser in der Konfliktregion: Proarmenische Rebellen hatten das mehrheitlich von ethnischen Armeniern bewohnte Berg-Karabach, das zu Sowjetzeiten Aserbaidschan zugeschlagen worden war, Ende der Achtzigerjahre unter ihre Kontrolle gebracht.
Eriwan (Armenien): Ein Krankenwagen transportiert verwundete armenische Soldaten in ein Krankenhaus.
Stepanakert, inoffizielle Hauptstadt der Republik Berg-Karabach: Junge Männer registrieren sich für den militärischen Einsatz. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die Beteiligten, "die Waffenstillstandsvereinbarung vollständig zu respektieren". Auch die USA, Russland, die EU und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) drangen auf ein Ende der Gewalt.