Krieg in Mali Verängstigte Menschen in Konna
Malischer Soldat bewacht die Straße nach Konna: Am Donnerstag vorvergangener Woche lief die Frontlinie des französischen Feldzugs gegen die Islamisten in Mali mitten durch diese Stadt.
Blindgänger einer Bombe: Dschihadisten-Gruppen hatten die Stadt belagert, Präsident François Hollande hatte im Alleingang beschlossen, den Bewohnern beizuspringen.
Beschädigte Moschee in Konna: In der Folge entbrannten heftige Kämpfe um die Stadt.
Die malischen Soldaten, die Reporter nach Konna eskortieren, posieren gern für Erinnerungsfotos. Dass sie und ihre Kameraden im Kampf gegen die Islamisten völlig chancenlos waren, ist kein Thema mehr, schließlich ist man mit Frankreichs Hilfe ja auf dem Vormarsch.
Kinder feiern die Befreiung der Stadt Konna: Stunden im Kreuzfeuer eines ungleichen Krieges, in dem erst Islamisten auf Pick-ups im Handstreich ganze Gegenden eroberten und dann eine überlegene, aber für die Bevölkerung unsichtbare Macht aus dröhnenden Kampfjets Bomben abwarf.