Konzeptauto Modulo: Ferraris Flachwitz - DER SPIEGEL
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Ferrari Modulo Der Traumwagen von der Resterampe

Die Automobilgeschichte ist voller irrer Entwürfe, die erst begeisterten und dann verschwanden. SPIEGEL ONLINE zeigt die Gewagtesten. Diesmal: der Ferrari Modulo.
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Ufo, Tauchboot, Auto? Der Ferrari Modulo von 1970 sieht noch heute so aus, als käme er weit aus der Zukunft. Das Design des Wagens stammt von Paolo Martin, damals Chef des Styling-Center bei der italienischen Karosseriefirma Pininfarina.

Foto: PININFARINA
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Zum Ein-und Aussteigen wird der komplette Überbau nach vorne geschoben. Drinnen erkennt man noch die spartanische Rennwagen-Ausstattung. Das trichterförmige Dreispeichenlenkrad reckt sich dem Fahrer entgegen.

Foto: PININFARINA
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Obwohl der 4,48 Meter lange und 2,04 Meter breite Wagen nicht gerade klein geraten ist, geht es im Innenraum eng zu, die Sitze sind direkt nebeneinander platziert.

Foto: PININFARINA
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Der überbordende Gestaltungswille von Pininfarina-Designer Paolo Martin drang in jede Ritze des Autos. Allein die Sitze sehen aus wie Designersessel aus dem Highend-Möbelkatalog.

Foto: PININFARINA
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Das ist der Fünf-Liter-V12-Rennmotor, den Ferrari in Konkurrenz zum Porsche 917 für den Rennsportwagen Ferrari 512 S entwickelte. Während der Porsche 917 die Szene damals dominierte und unter anderem 1970 in Le Mans gewann, gelang Ferrari mit dem 512 S nur ein einziger Sieg in der Markenweltmeisterschaft - bei den 12 Stunden von Sebring 1970.

Foto: PININFARINA
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Vorne, hinten? Der Ferrari Modulo ist aus jeder Perspektive eine Augenweide. Und falls man das Design nicht mag, dann muss man trotzdem hingucken - eben weil man so ein Auto noch nie zuvor gesehen hat.

Foto: PININFARINA
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Das hier ist das Holzmodell, mit dessen Hilfe Paolo Martin und seine Kollegen die Karosserieteile für den Ferrari Modulo formten.

Foto: FERRARI
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Anfang der Siebzigerjahre tourte der Ferrari Modulo als Blickfang über dutzende Autoshows, hier bei der Autoexpo in Las Vegas.

Foto: FERRARI
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Highlife am Ferrari-Stand auf der Autoexpo in Las Vegas. Als ob das Auto nicht schon spektakulär wäre, sollten auch noch vier leicht bekleidete Models die Blicke der Besucher auf den Ferrari Modulo lenken.

Foto: FERRARI
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Die Keilform war das prägende Stilelement des Autodesigns Ende der Sechziger-, Anfang der Siebzigerjahre. Hier der Ferrari-Modulo von Pininfarina und der Lancia Stratos HF Zero von Bertone bei einer Design-Ausstellung im Kunstmuseum von Atlanta in den USA.

Foto: Erik S. Lesser / dpa / picture alliance
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Wo der Ferrari Modulo auch auftauchte, versetzte er die Leute ins Staunen. Hier eine Szene von der Autoshow in New York im März 1972.

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Auto und Karosseriemodell in einem Ausstellungsraum bei Pininfarina. Inzwischen wurde das Auto an den US-Sammler James Glickenhaus verkauft.

Foto: Ferrari
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Glickenhaus will den Wagen tatsächlich so aufrüsten, dass er eine Straßenzulassung erhält.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?