Konzeptautos auf der IAA - DER SPIEGEL
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Konzeptautos auf der IAA So geht's in die Zukunft - vielleicht

Bullig, auffällig, manchmal autonom: Auf der IAA zeigen die Hersteller, wie die Autos von morgen aussehen könnten. Nicht alle dürften zukunftstauglich sein. Ein Überblick.
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Hyundai 45 nennt der südkoreanische Hersteller die auf der IAA präsentierte Studie. Die 45 hat dabei zwei Bedeutungen. Vor 45 Jahren zeigte Hyundai das Konzeptauto Hyundai Pony und bringt mit der 45er eine Hommage daran. Außerdem steht die 45 auch für einige Linien der Karosserie an Front und Heck, die im 45-Grad-Winkel verlaufen.

Foto: Christian Frahm/ SPIEGEL ONLINE
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Ähnlich eines Fahrstuhls öffnen sich die Türen des Hyundai 45 zu den Seiten und geben den futuristischen Innenraum frei.

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Cupra will ab 2020 ein elektrisch angetriebenes SUV auf den Markt bringen. Mit dem Tavascan zeigt die Performance-Tochter von Seat, wie sie aussehen könnte. Die beiden E-Motoren leisten 306 PS, die Reichweite soll bei 450 Kilometer liegen.

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Drinnen dominieren helle Farben. In den Türen verbergen sich großflächig verteilte LEDs, die in verschiedenen Mustern leuchten.

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700 Kilometer Reichweite nach WLTP und einen 475 PS starken Elektromotor. So sieht Mercedes die Elektromobilität der Oberklasse. Der Mercedes EQS gibt einen Ausblick auf die elektrische Variante der S-Klasse.

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Der chinesische Hersteller Hongqi zeigt den Supersportwagen S9. Ausgerüstet mit einer Kombination aus V8-Motor und einem E-Antrieb hat der S9 laut Hersteller 1400 PS.

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Auch innen ist das Auto mit seinen Dreipunktgurten voll auf Rennwagen getrimmt. Die sind bei einer angeblichen Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h und einer Beschleunigung von Null auf 100 km/h in 1,9 Sekunden auch bitter nötig.

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Besonders markant sind die Rückleuchten und der riesige Spoiler am Heck. Wie teuer das Gefährt ist, darüber schweigt sich der Hersteller bislang noch aus.

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Von vorn sieht der Hongqi aus wie ein Klotz. Benannt ist die Marke Hongqi nach der chinesischen Flagge. Diese findet sich auch in stilisierter Form auf dem Kühlergrill wieder.

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Der mehr als fünf Meter lange SUV soll in einer Liga mit dem BMW X7 oder dem Bentley Bentayga spielen. Allerdings ist fraglich, ob das Fahrzeug überhaupt nach Deutschland kommen wird.

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Abseits der großen Hallen zeigt die Firma San Yuan ein skurril anmutendes Konzeptauto. Die taiwanesische Firma fertigt normalerweise im Auftrag Kleinserien-Bauteile aus Aluminium.

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Auch der Innenraum ist Geschmackssache und richtet sich vermutlich nicht vorrangig an die europäische Kundschaft.

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Audi zeigt die Studie AI Trail. AI steht im Englischen für künstliche Intelligenz. Dieses an ein Mondauto erinnernde Gefährt hat ein ausgeklügeltes Fernlicht. Statt fest im Auto verbaute Scheinwerfer, heben bei Bedarf zwei Drohnen vom Auto ab, die den Weg vor dem AI Trail ausleuchten.

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Das Gefährt ist für den Einsatz im Gelände gedacht und fährt vollständig autonom, hat aber trotzdem noch ein Lenkrad.

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Der BMW Concept 4 gibt einen Ausblick auf den neuen 4er, der 2020 auf den Markt kommen soll. Mit den überdimensional großen Nieren übernimmt er das bereits im 7er und X7 eingeführte Erkennungsmerkmal der Bayern.

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Der Vision M Next von BMW zeigt, wie der Sportwagen der Zukunft aussehen könnte. Obwohl die Studie sehr futuristisch anmutet, lässt sie sich noch mit einem herkömmlichen Lenkrad selber steuern.

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Der BMW-Sportler verfügt über ein 600 PS starkes Plug-in-Hybrid-System. Besonders auffällig sind die schmalen Scheinwerfer, die mit einer Technologie funktionieren, die BMW "Laser Wire" nennt. Die Leuchten bestehen aus mit Phosphor beschichteten Glasfasern.

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Der Auftragsentwickler EDAG zeigt auf der IAA den Citybot. Dabei handelt es sich um ein autonomes Transportfahrzeug, das verschiedenste Funktionen erfüllen kann. So kann es unterschiedliche Anhängermodule ziehen und fährt dabei völlig autonom. Der Antrieb erfolgt durch eine Brennstoffzelle.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?