Konzerthallen Weinberg oder Schuhkarton
Klassischer Schuhkarton: In rechteckigen Sälen wie der Stadhalle Wuppertal klingt die Musik dynamischer, berichten Forscher von der Aalto-Universität im finnischen Espoo.
Berliner Philharmonie: Die ovale Saalform mit terrassenförmigen Rängen nennen Musikliebhaber auch Weinberg.
Wiener Musikverein: Der Widerhall der Seitenwände hebe die hohen Töne und Obertöne bei lauten Musikpassagen besonders hervor, schreiben die Forscher.
Gewandhaus Leipzig: Die Wissenschaftler hatten in zehn Konzertsälen Europas die Akkustik gemessen. Unterschiede zwischen den Sälen ergaben sich vor allem bei den hohen Schallfrequenzen, sie machten bis zu fünf Dezibel aus.
Carnegie Hall in New York: Ehrwürdige historische Konzertsäle in Schuhkartonform seien deshalb so erfolgreich, weil ihre Form den dynamischen Umfang des sinfonischen Klangs vergrößere, erklären die Forscher.
Wiener Musikverein: "Eines der ergreifendsten kulturellen Erlebnisse ist es, Livemusik von einem Sinfonie-Orchester zu hören, das sich von einer leisen Passage zu einem monumentalen Fortissimo steigert", schreiben die Wissenschaftler.
Elbphilharmonie Hamburg (Zeichnung): Wenn der immer teurere Neubau an der Elbe endlich fertig ist, werden Hamburger die Möglichkeit haben, die beiden Konzertsaal-Konzepte vor Ort zu vergleichen.
Denn die Laeiszhalle unweit vom Gänsemarkt wurde als klassischer rechteckiger Konzertsaal errichtet.