Korkschmecker Was einen Wein verdirbt
Der Korkschmecker ist unter Winzern und Weinkennern gefürchtet: Er verdirbt teure Weine und verursacht Millionenschäden. Jetzt aber stellt sich heraus: Die muffige Note im edlen Tropfen stammt nicht unbedingt vom Korken - sondern von chemischen Altlasten im Weinkeller.
Weinflasche mit Naturkorken: Der sogenannte Korkschmecker trägt seinen Namen möglicherweise zu Unrecht.
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Wein und Fässer: Untersuchungen in Weinkellern haben ergeben, dass der berüchtigte Korkschmecker nicht immer vom Naturkorken, sondern auch von chemischen Altlasten herrührt.
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Naturkork: Die Rinde der im Mittelmeerraum wachsenden Korkeichen enthält Spuren chlorhaltiger Schadstoffe, die sich überall in der Umwelt verbreitet haben. Wird der Kork feucht, setzt in seinen Poren der mikrobielle Umbau der Chlorgifte in Trichloranisol (TCA) ein. Es gilt als verantwortlich für den Korkschmecker.
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Winzer bei der Arbeit: Vor allem kleinen Weingütern fehlt oft das Geld zur Sanierung ihrer Weinkeller.
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