Kosovo Gewalt an der Grenze
Kfor-Soldaten prägen jetzt das Bild im Grenzgebiet zwischen Serbien und dem Kosovo: Das Militär soll die Lage nach dem jüngsten Gewaltausbruch beruhigen.
Slowenische Kfor-Soldaten kontrollieren Passanten an der Grenze zwischen Serbien und dem Kosovo. Die Truppen sichern das Gebiet nach nächtlichen Ausschreitungen.
Seit Tagen gibt es gewaltsame Auseinandersetzungen an der serbisch-kosovarischen Grenze. In der Nacht zum Donnerstag ist die Gewalt eskaliert - hier ein Bild vom Grenzübergang Jarinje.
Aufgebrachte Angehörige der serbischen Minderheit steckten Jarinje in Brand.
Etwa 50 maskierte Angreifer verwüsteten den Grenzpunkt, der seit zwei Tagen von der Kosovo-Regierung kontrolliert wird.
Die Angreifer waren Berichten zufolge mit Äxten, Knüppeln und Brechstangen bewaffnet. Zoll- und Polizeibeamte flüchteten zu einem benachbarten Kfor-Stützpunkt.
Kfor-Patrouille in der Gegend, nachdem der Grenzübergang angezündet wurde: Die Kfor erklärte, auf ihr Personal nahe des angezündeten Grenzpostens sei geschossen worden.
Die Kontrollen der Kfor-Soldaten dauerten bis spät in die Nacht.
Die Nato-Truppe kündigte an, ihre Präsenz in der serbisch-kosovarischen Grenzregion zu verstärken, um weitere Gewalt zu verhindern.