Kracher aus dem All Die Theorie vom Chiemgau-Kometen
Tüttensee bei Grabenstätt am Chiemsee: Das "Chiemgau Impact Research Team" ist überzeugt, dass es sich hierbei um einen Einschlagskrater handelt, den ein Komet vor rund 2500 Jahren hinterlassen hat. Jetzt soll der Fund eines Steinzeit-Werkzeugs die umstrittene Theorie untermauern
Hafsee bei Eggstätt: Hier soll es sich nach Ansicht der CIRT-Forscher gleich um drei dicht beieinander liegende Einschlagskrater handeln
Schatten im Feld: Nach Ansicht von CIRT sind hier eingeebnete, runde Krater zu sehen
Seeleiten-See bei Neubichl nördlich des Chiemsees: Bei dem kreisrunden See zwischen den beiden größeren soll es sich ebenfalls um einen Einschlagskrater handeln
Gehöft vier Kilometer westlich von Tittmoning, 35 km nordöstlich vom Chiemsee: Der Krater-Kandidat ist das kleine Loch in der rechten Bildhälfte
Spur aus der Steinzeit: Diesen Stein haben die CIRT-Forscher aus einer Erdschicht geborgen, die sie für eine sogenannte Trümmerbrekzie des Meteoriten-Einschlags halten
Verräterisches Loch: Die Bohrung wurde nach einer Vermutung des CIRT mit einem schnell rotierenden Gestänge aus Hirschgeweih, Holunder oder Röhrenknochen angefertigt...
... und weist in der Mitte eine kleine Erhebung auf. Ein Experte des Rheinischen Amts für Bodendenkmalpflege spricht deshalb von einer Hohlbohrung, die wahrscheinlich aus der Steinzeit oder der frühen Bronzezeit stamme
Rätselhafte Form: Welchem Zweck der Stein dienen sollte, ist unklar. CIRT-Mitglieder stellten Spekulationen über ein Prunkbeil an, was der Experte des Amts für Bodendenkmalpflege aber zurückwies. Die Position des Bohrlochs weise lediglich darauf hin, dass das fertige Stück "hammerartig verwendet" werden sollte